Die slowenische Anti-Korruptionskommission (KPK) hat vier Disziplinarverfahren gegen ehemalige Minister der vorherigen Regierung abgeschlossen, die eine Entschädigung für ungenutzte Urlaubstage beantragt hatten, ihre Anträge aber nicht zurückgezogen hatten. Die Fälle gegen die ehemaligen Minister Aleš Hojs und Zdravko Počivalšek endeten mit rechtsverbindlichen Entscheidungen, die bestätigten, dass sie gegen die Integritätsgesetze verstoßen hatten, indem sie sich nicht von Entscheidungen über ihre eigenen Anträge zurückgezogen hatten. Beide wurden mit 400 Euro bestraft. Im Gegensatz dazu wurden die Fälle gegen die ehemaligen Minister Marjan Dikaučič und Andrej Vizjak aufgrund von Verfahrensfragen und der Ablauf der vierjährigen Verjährungsfrist eingestellt. Die KPK stellt fest, dass ähnliche Umstände zu unterschiedlichen rechtlichen Ergebnissen führten. Drei der acht von der KPK angegriffenen Minister haben die Entscheidungen nicht angefochten, während die anderen gerichtlichen Schutz suchten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die tatsächlichen rechtlichen Ergebnisse von Disziplinarverfahren gegen ehemalige Minister, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.





