Imer Traja Brizani, Gründer der Roma-Musikgruppe Amala, feiert am 31. August in der Križanke in Ljubljana 30 Jahre und 46 Jahre künstlerisches Schaffen. Die Veranstaltung, die Teil des 74. Ljubljana Festivals ist, wird mit dem Symphonieorchester, der Big Band von RTV Slovenia und zahlreichen Gästen wie Alenka Godec, Oto Pestner, Lana Trotovšek, seinen Söhnen Bernardo und Armando und seinem Bruder Agim stattfinden. Der Abend wird von Mojca Mavec moderiert, mit einem kulturellen Dialog unter der Leitung von Violeta Tomić. Das Konzert ist der Höhepunkt jahrzehntelanger musikalischer Reise und Familienerbe.
Brizani, der 1996 Amala gründete, hatte zunächst keine drei Jahrzehnte lange Geschichte vor Augen. Zu dieser Zeit hatte er eine klare Vision, die im symRoma-Symphonic Ethno-Jazz-Stil von Jani Golob verwurzelt war. Er erwartete Erfolg, aber er konnte nicht voraussehen, wie lange die Reise dauern würde. Seine Arbeit wurde tief von seinem Vater Uka Brizani beeinflusst, einem traditionellen Roma-Musiker, dessen Erbe über Generationen weitergeht. Diese Verbindung zu den Wurzeln hat Brizani erlaubt, groß zu träumen, auch wenn er die Komplexität von Identität und Tradition navigiert. Die Fusion von Roma-Musik, Jazz und symphonischem Sound war absichtlich, aber organisch. Es entstand aus einem klar definierten künstlerischen Plan und umfangreichen Studium.
Brizani strebte danach, Musik zu schaffen, die auf Roma-Traditionen basiert und gleichzeitig Elemente von Jazz, Soul, Funk und klassischen Genres integriert. Dieser Ansatz spiegelt sowohl seine persönliche Geschichte wider, die in Pristina verwurzelt ist, als auch seinen Umzug nach Slowenien im Jahr 1979. Improvisation spielt eine Schlüsselrolle in diesem Prozess und ermöglicht es traditionellen Sounds, sich in neue Formen zu entwickeln. Das Ergebnis ist ein genre-defying Stil, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Das Jubiläumskonzert wird eine vielfältige Reihe von Musikern und Mitarbeitern zusammenbringen. Neben dem Symphonieorchester und der Big Band werden Gastdarstellungen von namhaften Persönlichkeiten wie Alenka Godec, Oto Pestner und Lana Trotovšek gezeigt.
Brizani's Söhne, Bernardo und Armando, und sein Bruder Agim werden ebenfalls auftreten, was eine Kontinuität des künstlerischen Ausdrucks innerhalb seiner Familie symbolisiert. Das Konzert wird als mehr als nur eine Aufführung beschrieben, es ist eine Feier des Lebens, der Kultur und der gemeinsamen Erfahrungen. Es dient als Hommage an alle, die die Gruppe im Laufe der Jahre unterstützt haben, von frühen Unterstützern bis zu anderen Musikern und Festivalveranstaltern. Brizani's musikalische Karriere begann in Pristina unter dem Einfluss seines Vaters.
In dieser Zeit wurde er vom Jazz geprägt, was zu Kollaborationen mit seinem Bruder Agim und Auftritten mit dem Ugrin-Divjak-Ensemble mit Ratko Divjak führte. Diese Erfahrungen hinterließen einen bleibenden Eindruck, insbesondere durch Aufnahmen mit Lojze Krajnčan. Der Jazz faszinierte ihn mit seiner Freiheit der Improvisation, die es den Roma-Traditionen ermöglichte, in spontane kreative Austausch zu fließen. Kollaborationen mit renommierten Künstlern wie Jože Privšek, Bojan Adamič und dem amerikanischen Jazz-Bassisten, Komponisten und Professor Peter Erskine haben unauslöschliche Spuren auf Brizanis Werk hinterlassen.
Privšek vermittelte ihm ein Gefühl für kompositorische Disziplin, während Erskine ihn mit globalen musikalischen Dimensionen vertraut machte. Ihre Interaktionen erweiterten Brizani's Horizont, verbanden ihn mit einem internationalen Publikum und vertieften sein Verständnis der Roma-Kultur. Erskines Wertschätzung für Brizani's Familie bereicherte ihre Zusammenarbeit weiter, indem er musikalische Stile mit persönlichen Verbindungen vermischte.
Die Konzerte mit Amala sind Reisen, die Annahmen auflösen und direkt mit dem Zuhörer sprechen. Die Gruppe zielt darauf ab, eine Bindung zwischen Interpreten und Publikum zu fördern, einen Dialog, der Genre und kulturelle Grenzen überschreitet. Dieser Ethos definiert Amalas Mission und unterscheidet sie in der breiteren Landschaft der zeitgenössischen Musik. Die Kontinuität von Brizanias Familienbeteiligung an der Musik ist ein bestimmender Aspekt seines Vermächtnisses. Vier Generationen seiner Familie haben zur Kunstform beigetragen, von Vorfahren bis zu seinen eigenen Kindern. Wenn die ganze Familie zusammen auftritt, repräsentiert dies eine Konvergenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Die Erhaltung dieses Erbes wird als Privileg und Verantwortung angesehen, die die Familie an ihre kulturellen Wurzeln und künstlerischen Bestrebungen bindet.
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