Die Antwort überraschte sogar Experten
Eine neue Studie untersucht das Einkommensniveau, bei dem sich Menschen zuerst finanziell sicher fühlen, und zeigt, dass dieser Schwellenwert weitgehend von Faktoren abhängig ist, die über das Gehalt hinausgehen, wie etwa Ersparnisse, Schulden und Lebensstil. Während viele glauben, dass sie ein Jahreseinkommen von etwa 186.000 US-Dollar (oder fast 160.000 Euro) benötigen, um finanzielle Sicherheit zu erreichen, erreichen die meisten Menschen diese Zahl nicht. Die Forschung zeigt, dass finanzielle Sicherheit oft früher als erwartet beginnt und stärker mit überschaubaren Ausgaben, Notfallersparnissen und konsistenten Spargewohnheiten verbunden ist als nur mit Luxus oder hohem Einkommen. Experten betonen, dass Personen mit niedrigeren Einkommen sich immer noch sicher fühlen können, wenn ihre Ausgaben kontrolliert werden und sie regelmäßig sparen, während Personen mit höheren Einkommen aufgrund hoher Schulden oder kostspieliger Lebensstile Probleme haben können.
Nach einer Studie des amerikanischen Finanzportals Bankrate, die von CBS News berichtet wurde, glauben die Menschen in den Vereinigten Staaten im Allgemeinen, dass sie ein Jahreseinkommen von etwa 186.000 US-Dollar benötigen, um sich finanziell sicher zu fühlen.
Finanzielle Sicherheit hängt nicht nur vom Einkommen ab, sondern beinhaltet auch Ersparnisse, Schuldenstand und Lebensstil. Viele Menschen setzen finanzielle Stabilität fälschlicherweise mit Reichtum gleich, aber Experten argumentieren, dass wahre Sicherheit aus der Kontrolle über die eigenen Finanzen resultiert. Gemäß den Ergebnissen von CNBC und Bankrate assoziieren Menschen finanzielle Sicherheit in der Regel mit drei Schlüsselfaktoren: der Möglichkeit, monatliche Ausgaben ohne Schwierigkeiten zu bezahlen, einen Notfallfonds zu haben und konsequent für die Zukunft zu sparen. Mit anderen Worten, finanzielle Sicherheit ist weniger Luxus und mehr das Gefühl, verantwortlich für das eigene Geld zu sein.
Der Unterschied, wie zwei Menschen mit dem gleichen Gehalt ihre finanzielle Situation wahrnehmen, kann dramatisch sein. Eine Person könnte aufgrund hoher Schulden oder teurer Gewohnheiten von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben, während eine andere mit niedrigerem Einkommen sich aufgrund niedrigerer Kosten und regelmäßiger Ersparnisse deutlich sicherer fühlen könnte. Dieses Phänomen wurde von Medien wie CNBC und CBS News weithin bemerkt, die hervorheben, wie Menschen häufig finanzielle Sicherheit mit Reichtum verwechseln. Erstere bezieht sich auf Stabilität, während letztere auf Überschuss impliziert. Es gibt keinen endgültigen Punkt, an dem finanzielle Sicherheit beginnt, aber Experten vermuten, dass mehrere Meilensteine eine entscheidende Rolle spielen.
Einer der am häufigsten zitierten Marker ist, genügend Ersparnisse zu haben, um drei bis sechs Monate Lebenshaltungskosten zu decken. Sobald Individuen diesen Puffer haben, sinken die Stressniveaus merklich. Darüber hinaus trägt die Freiheit von Verbraucherschulden und die Fähigkeit, einen Teil des monatlichen Einkommens für Ersparnisse oder Investitionen zu verwenden, erheblich zum Gefühl der Sicherheit bei. Aus diesem Grund betonen Finanzberater zunehmend nicht nur, wie viel Sie verdienen, sondern auch, wie viel Sie nach allen Ausgaben behalten. Eine der faszinierendsten Erkenntnisse der Bankrate-Studie ist, dass viele Menschen ihre Erwartungen zu hoch setzen.
Sie glauben, dass sie sich nicht finanziell sicher fühlen werden, bis sie ein viel höheres Einkommen erreichen, als für ein stabiles Leben tatsächlich notwendig ist. Die Ökonomin Sarah Foster von Bankrate erklärt, dass Inflation und ständiger Vergleich mit anderen die Illusion erzeugen, dass immer mehr Geld benötigt wird. Dies hilft zu erklären, warum Menschen oft nach einer Gehaltserhöhung oder Beförderung wieder dieselben finanziellen Sorgen haben, obwohl sie mehr verdienen.
Aus diesem Grund fühlen sich manche Menschen mit einem durchschnittlichen Gehalt finanziell sicher, während andere dies möglicherweise nie erreichen, selbst wenn sie ein wesentlich höheres Einkommen haben.
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