Die 27-jährige Langstreckenläuferin, die Deutschland bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio und 2024 in Paris vertreten hat, teilte auf Instagram eine Reihe von Fotos mit, die ihren erschöpften Zustand nach strengen Vorbereitungen für die kommende Saison zeigen.
Schmidt veröffentlichte die Bilder zusammen mit einer selbstzerstörerischen Beschriftung, in der sie ihre körperliche Verfassung bestätigte. Status: Ich bin eine totale Katastrophe, aber ich trainiere jeden Tag, um zumindest eine anständige Katastrophe zu sein, schrieb sie. Ihr Beitrag gewann schnell breite Aufmerksamkeit und sammelte Tausende von Likes und Kommentaren. Der Beitrag hob ihre Fähigkeit hervor, sich durch Authentizität und Verletzlichkeit mit ihrem Publikum zu verbinden, was ihren Status als prominente Figur sowohl im Sport als auch in der digitalen Kultur stärkte. Die Sportlerin, die seit einiger Zeit das Gesicht der Modemarke Boss ist, hat konsequent ein Gleichgewicht zwischen ihrer sportlichen Karriere und ihrer Rolle als Social Media Influencer gehalten.
Mit über fünf Millionen Followern auf Instagram teilt sie regelmäßig Einblicke in ihre Trainingseinheiten, Reiseerlebnisse und ihr Privatleben. Dieser besondere Beitrag zeichnete sich jedoch durch seine Rauheit und Aufrichtigkeit aus und bot den Fans einen seltenen Einblick in die körperlichen Belastungen der Leichtathletik auf Elite-Niveau. Im Gegensatz zu Schmidts offenem Anzeigen der Verletzlichkeit löste ein anderer Vorfall mit einem anderen Athleten Kontroversen aus. Während der Eröffnungsphase der Vuelta a España wurde der slowenische Radfahrer Tadej Pogačar von der spanischen Influencer Erola Jons angesprochen, die versuchte, ihn in ein Gespräch einzubeziehen, das Kritik hervorrief.
Laut Berichten äußerte Jons Bemerkungen, die darauf hindeuteten, dass sich Pogačar's Atemmuster veränderten, als er sie sah, was zu einer Reaktion des Radfahrers führte. Dieser Austausch, der auf Video aufgenommen wurde, zirkulierte schnell über Social-Media-Plattformen und zeichnete größtenteils negatives Feedback aus. Die spanische Journalistin Laura Meseguer kritisierte die Organisatoren der Vuelta dafür, dass sie eine Person eingestellt haben, der ein umfassendes Wissen über Radfahren fehlt und deren Inhalt oft sexistische Kommentare enthält. Sie betonte die Bemühungen zahlreicher weiblicher Athleten, die gekämpft haben, um in einem von Männern dominierten Sport gleiche Anerkennung und Respekt zu erhalten.
Meseguer argumentierte, dass ein solches Verhalten sowohl weibliche Profis, die bei der Veranstaltung arbeiten, als auch die Radfahrer selbst missachtet und sie eher zu Objekten als zu respektierten Wettbewerbern reduziert.
Beide Vorfälle spiegeln breitere Diskussionen um die Rolle von Athleten und Einflussnehmern in der modernen Sportkultur wider. Während Schmidts Offenheit ihr Lob eingebracht hat, veranschaulicht die Situation mit Pogačar und Jons die Herausforderungen, denen sich weibliche Athleten stellen müssen, die in traditionell von Männern dominierten Bereichen nach Gleichberechtigung streben.
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