In einem Interview mit Le Figaro erklärte Edouard Philippe, ein Kandidat für die französische Präsidentschaft unter der Horizon-Partei, seine Ablehnung eines vorgeschlagenen dreijährigen Moratoriums für legale Einwanderung, das von seinem neuen Präsidentschaftskampagnen-Verbündeten, Justizminister Gerald Darmanin, eingeführt wurde. Philippe betonte, dass es kein Moratorium für Studentenvisa oder Arbeitsgenehmigungen für Einwanderer geben würde, und erklärte, dass solche Personen in Frankreich benötigt werden. Er erkannte die Notwendigkeit einer strengeren Migrationspolitik an, betonte aber die Bedeutung der Weitergabe von Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Studenten und Facharbeiter. Philippe erwähnte auch seine Unterstützung für Maßnahmen wie die "Schengen-Schloss", die darauf abzielen, Migrationsströme zu kontrollieren, insbesondere nach den jüngsten Krisen in Ceuta. Die beiden Politiker werden sich in Tourcoing treffen, wo Darmanin Philippe im Rahmen seiner politischen Öffentlichkeitsarbeit beherbergen wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Position von Edouard Philippe gegen ein allgemeines Moratorium für legale Einwanderung als auch den Vorschlag von Gerald Darmanin für eine solche Maßnahme.



