Die Kündigung eines Forschungsförderprogramms für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährung in Höhe von 3,5 Millionen Euro nur wenige Stunden vor Ablauf der Bewerbungsfrist hat in Slowenien Kontroversen ausgelöst. Das Programm, das von der öffentlichen Agentur für wissenschaftliche Forschung und Innovation (Aris) verwaltet wurde, wurde ohne detaillierte Erklärungen abrupt beendet, so dass Forscher, die Wochen lang Vorschläge vorbereitet hatten, frustriert waren. Institutionen wie die Biotechnische Fakultät und die Fakultät für Landwirtschaft und Biosystem an der Universität Maribour bestätigten, dass sie mehrere Anträge eingereicht hatten und beschrieben die Situation als beispiellos in den letzten Jahrzehnten. Der derzeitige Landwirtschaftsminister Janez Cigler Kralj übernahm die Verantwortung für die Entscheidung und kritisierte die vorherige Regierung unter dem ehemaligen Minister Mateja Čalušić als "sorglos und unverantwortlich". Er erklärte, er habe das Programm aufgrund des "Aktivismus" innerhalb des Programms eingestellt und versprach einen neuen, stärker koordinierten Förderprozess.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): In dem Artikel wird die Abschaffung der Forschungsbeihilfen als Reaktion auf "Aktivismus" dargestellt, was eine Kritik an fortschrittlichen oder von Aktivisten getriebenen Politiken impliziert.






