Die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar kaufte 2012 eine Wohnung in Ljubljana, die derzeit in Besitz ihrer Geschäftspartnerin Viktorija Krivolucka, einer russisch-slowenischen Staatsbürgerin, liegt.
Die Eigentumsübertragung von Pirc Musar an Krivoluckas Unternehmen, Ruska dača, wirft Fragen über rechtliche und steuerliche Auswirkungen auf, insbesondere in Bezug darauf, ob Krivolucka Miete zahlt oder Leistungen im Rahmen irgendeiner Form der Vereinbarung erhält. Das Thema erhielt erneut Aufmerksamkeit nach einem Verkehrsunfall mit Pirc Musars Amtsfahrzeug am 31. Juli 2026 in der Nähe der Mautstation Kastelec auf der Primorska-Highway. Während des Vorfalls erlitt Pirc Musar ein gebrochenes Schlüsselbein, während Krivolucka schwerere Verletzungen erlitt. Das Büro des Präsidenten verzögerte zunächst die Offenlegung von Details über die Passagiere im Auto unter Berufung auf die Notwendigkeit, die Verbreitung nicht überprüfter Informationen zu vermeiden.
Es wurde später bestätigt, dass zwei Freunde von Pirc Musar im Fahrzeug waren, von denen einer Krivolucka war. Diese Enthüllung löste eine öffentliche Debatte über die Art ihrer Beziehung und den möglichen Einfluss von Krivoluckas doppelter Staatsbürgerschaft aus. Pirc Musar sprach über die Medienkontroverse rund um den Unfall und drückte Frustration über die intensive Kontrolle aus, der sie ausgesetzt war. Sie räumte ihren Fehler ein, keinen Sicherheitsgurt zu tragen, und erklärte, dass sie die Geldstrafe für den Verstoß zahlen würde.
Pirc Musar verteidigte ihre Entscheidung, mit Krivolucka zu reisen, und erklärte, dass juristisch gesehen Individuen das Recht auf Privatsphäre auch innerhalb offizieller Fahrzeuge haben, und stellte in Frage, warum solche Angelegenheiten als relevant für das öffentliche Interesse angesehen werden.
Der Verfassungsrechtsanwalt Peter Jambrek schlug vor, dass die Situation möglicherweise zu einer Verfassungsbeschwerde gegen Pirc Musar führen könnte, unter Berufung auf Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit aufgrund der russischen Staatsangehörigkeit von Krivolucka. Jambrek stellte jedoch klar, dass er selbst keine solchen Beschwerden entwirft. Die öffentliche Reaktion auf diese Entwicklungen war gemischt. Während einige Pirc Musar für ihre Assoziationen und den Umgang mit dem Vorfall kritisieren, unterstützen andere ihre Haltung zu persönlicher Freiheit und Privatsphäre. Der laufende Diskurs hebt breitere Fragen im Zusammenhang mit Transparenz, Rechenschaftspflicht und dem Gleichgewicht zwischen individuellen Rechten und nationalen Interessen hervor.
Während die Ermittlungen weitergehen und weitere Details auftauchen, bleibt die Situation dynamisch, und das Interesse der Öffentlichkeit an der Entwicklung dieser Ereignisse bleibt bestehen.
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