Der Artikel behandelt die Veröffentlichung von Slavenkas letztem Buch "Zašto nisam naučila kuhati" auf dem Weltliteraturfestival (FSK). Das Buch erforscht patriarchalische Ideologien, die in alltäglichen Gegenständen, Familienritualen und ehelichen Erwartungen eingebettet sind, durch intime, witzige und berührende Geschichten. Es wurde in einem speziellen Programm zur Erinnerung an Drakulić präsentiert, der im Juni dieses Jahres verstorben ist. Programmdirektor Seid Serdarević bemerkte, dass das Buch aus persönlicher Erfahrung schöpft, aber auch Geschichten anderer hört und die Vorstellung, dass Schriftsteller Erzählungen stehlen, in Frage stellt. Er äußerte die Hoffnung auf zukünftige Bücher in ähnlicher Weise. Marija Franolić, die bei der Organisation von Drakulićs Archiven mitgeholfen hat, nannte es ihre persönlichste Arbeit und betonte, wie sie aus scheinbar alltäglichen Themen wie Kochen und Familienessen breitere gesellschaftliche Schlussfolgerungen zieht.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird Slavenka Drakulićs Arbeit als Kritik an patriarchalen Normen dargestellt, die mit fortschrittlichen feministischen Perspektiven übereinstimmt.






