Die slowenische Regierung erwägt Änderungen des Ausländergesetzes, die kostenlose Sprachkurse und Prüfungen in Slowenisch für Nicht-Bürger beenden würden. Laut Berichten bereitet das Innenministerium Änderungen vor, die die staatliche Finanzierung für diese Programme auf 70% der Kosten senken und gleichzeitig die Möglichkeit kostenloser einmaliger Sprachtests beseitigen würden. Der slowenische Philanthropieverband, der diese Kurse durchführt, hat die vorgeschlagenen Maßnahmen kritisiert und argumentiert, dass sie die Integration behindern würden, indem sie Migranten zwingen, für Sprachunterricht zu bezahlen. Der Direktor des Verbandes, Franci Zlatar, betonte, dass Sprachkenntnisse für die Integration entscheidend sind und warnte, dass viele Migranten bereits schlecht bezahlte Jobs haben und der Ausbeutung ausgesetzt sind. Er argumentierte, dass eine solche Änderung die Migration nicht reduzieren würde, sondern erschweren könnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl den Vorschlag der Regierung als auch die Kritik von Interessengruppen, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.






