In Spanien hat sich die politische Landschaft vor den bevorstehenden Parlamentswahlen erheblich verändert, wobei die rechte Koalition aus der Volkspartei (PP) und Vox die Dominanz in 38 Provinzen sicherte, so dass der linke Block unter der Führung von Premierminister Pedro Sánchez nur noch die Kontrolle über acht Provinzen hatte.
Die Umfrage zeigt, dass die PP und Vox mehr als 196 Sitze sicherstellen würden, weit über der für eine Mehrheit im Abgeordnetenkongress erforderlichen Schwelle, die 176 Sitze erfordert. Der Schlüssel zu diesem prognostizierten Vorteil liegt darin, wie die Stimmen in jeder Provinz verteilt werden, insbesondere im Rennen um den letzten Sitz in vielen Wahlkreisen.
Vox gewinnt in fast allen Regionen an Boden und schiebt die traditionelle Festung der Linken in Gebieten wie Katalonien, dem Baskenland und Navarra zurück, wo nationalistische Parteien sich historisch rechtsextremen Fortschritten widersetzen.
In 17 Provinzen gleicht die PSOE der PP in Bezug auf die parlamentarische Vertretung, während sie in anderen die Macht verliert. Diese Machtverschiebung ist selbst bei Berücksichtigung der Anzahl der Sitze, die jede Partei sichern würde, offensichtlich. Die PSOE wird in 12 Provinzen voraussichtlich weniger Sitze als 2023 gewinnen und droht dies in sechs weiteren Provinzen zu tun. Insgesamt könnte die Partei zwischen 12 und 17 Abgeordneten haben, während die PP ihre Zahl voraussichtlich um ein bis sechs Sitze erhöhen wird. Die PP könnte in fünf Wahlkreisen Sitze verlieren oder riskieren, aber in neun anderen gewinnen.
In der Zwischenzeit kann die Partei von Sánchez nur Wachstum in Asturias, Biskaja und Granada erwarten, was ihren regionalen Einfluss weiter verwässert. 3 Prozent der Stimmen. Auf Provinzenebene ist ihre Leistung jedoch noch stärker. In 17 der 50 Provinzen kämpft Vox um den zweiten Platz, und in zwei hat sie diese Position bereits gesichert. Als Ergebnis steht die PSOE vor der realen Möglichkeit, in 19 Provinzen, die 38 Prozent der Gesamtzahl ausmachen, von Vox gebunden oder überholt zu werden. Die Auswirkungen dieser Ergebnisse sind für die spanische Politik tiefgreifend. Da die PP und Vox bereit sind, die Mehrheit der Provinzen zu dominieren, verschwimmt die traditionelle Links-Rechts-Grenze zunehmend.
Nationalistische Parteien bilden in bestimmten Regionen weiterhin ein Bollwerk gegen die Rechte, aber ihr Einfluss ist im Vergleich zur breiteren Anziehungskraft der PP und Vox begrenzt. Diese Dynamik deutet darauf hin, dass bei den bevorstehenden Wahlen eine bedeutende Neuausrichtung der Macht stattfinden könnte, da die derzeitige Regierung mit beispiellosen Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung ihrer gesetzgebenden Autorität konfrontiert ist.
Mit der Annäherung an den Wahldatum wird sich der Kampf um die Kontrolle über Spaniens Zukunft intensivieren, wobei das Ergebnis von der Verteilung der Stimmen in den verschiedenen Provinzen des Landes abhängt.
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