Ein Busunfall auf der Straße zwischen Tolmin und Kobarid, der zu Verletzungen des Fahrers und mehrerer Passagiere führte, wurde von der Busfahrergewerkschaft Sloweniens als Folge der langfristigen systematischen Vernachlässigung des öffentlichen Personenverkehrs verurteilt. Die Gewerkschaft beschuldigte Infrastrukturminister Jernej Vrtovč, wiederholte Warnungen zu ignorieren, und forderte eine Notfalltechnische Überwachung aller Busse, angemessene Grundlöhne und ein Ende der Einfuhr billiger Arbeitskräfte mit fragwürdigen Qualifikationen. Sie kritisierten das neoliberale Modell des öffentlichen Dienstes und argumentierten, dass Steuergelder in private Taschen geleitet werden, während den Fahrern ein angemessener Schutz, faire Bezahlung und Respekt fehlen. Der Vorfall wurde auf unzureichende Wartung, unberechenbare Zeitpläne und die Erwartung zurückgeführt, dass mehrere Fahrer mehrere Rollen ohne angemessene Entschädigung spielen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Busunfall als direkte Folge der systemischen Vernachlässigung und der neoliberalen Politik und kritisiert die Regierung und die Interessen der Unternehmen für die Unterfinanzierung und die Misshandlung der Mitarbeiter des öffentlichen Verkehrs.



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