Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert einen leichten Rückgang der globalen Erdgasnachfrage bis 2026 aufgrund steigender Preise und Veränderungen in wichtigen Märkten, insbesondere in Asien, angetrieben durch den Konflikt im Nahen Osten. Im Jahr 2023 wird erwartet, dass die Gasnachfrage im Vergleich zum Jahr 2022 um 0,5% sinken wird, was das dritte Jahr in Folge des Rückgangs nach Rückgängen in den Jahren 2020 und 2022 darstellt. Dieser Rückgang ist auf den reduzierten Verbrauch in den Industrie- und Energiesektoren im Nahen Osten und Asien, begrenzte Versorgung, Schäden an Kraftwerken und Industrieanlagen und Produktionsstörungen zurückzuführen. Asiatische Länder wie Indien und China haben sich alternativen Brennstoffen wie Kohle und ausländischen Lieferungen zugewandt, wodurch die Abhängigkeit von Erdgas verringert wurde. Die steigenden Preise haben die Nachfrage weiter unterdrückt, selbst bei Käufern, die es geschafft haben, sich östlichen Gas von Nicht-Mittelost-Ländern zu sichern. Während sich die Preise in Asien und Europa etwas normalisiert haben, bleiben sie seit März 2025 deutlich höher als im Vorjahr.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht, der auf der Prognose und Analyse der IEA basiert und Faktoren wie Marktbedingungen, geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Entscheidungen, die die Erdgasnachfrage beeinflussen, anführt.




