Ein 60-jähriger Mann versuchte, unter Alkoholeinfluss ein Postamt in Wien zu berauben, trug eine Maske und schwenkte mit einer Replik-Pistole. Der Raubversuch scheiterte, als ein Kunde ihn unterwarf und die Polizei anrief. Während des Prozesses bekannte er sich schuldig und beschrieb seine finanziellen Schwierigkeiten, darunter sieben frühere Verurteilungen, Arbeitslosigkeit und eine Schuldenlast von 80.000 Euro. Er behauptete, er habe früher Wodka konsumiert und auf dem Weg zum Tatort vom Fahrrad gefallen. Das Opfer, ein Postangestellter, erlitt einen Panikattack und erlebt weiterhin psychische Auswirkungen. Das Gericht verurteilte ihn zu zehn Jahren Gefängnis, aber er hat gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt einen ausgewogenen Bericht über den Strafprozess vor, der sich auf die persönlichen Umstände des Angeklagten und das Gerichtsverfahren ohne offensichtliche ideologische Neigung konzentriert.




