Ein heftiger Sturm fegte am Sonntag durch die Region Repentigny, nordöstlich von Montreal, und veranlasste Untersuchungen, ob ein Tornado angekommen sein könnte. Die Fahrer waren gezwungen, durch Trümmer zu navigieren, während die Behörden den Schaden und die Wettervorhersagen bewerteten. Der Sturm, der die ursprünglichen Vorhersagen übertraf, führte zu einer erhöhten Vorsicht von Environment Canada, die feststellte, dass es zwar eine schwache Rotation gab, dies jedoch nicht unbedingt auf einen Tornado hindeutet. Das Wetterradar von Environment Canada zeigte nur starken Regen während des Höhepunkts des Sturms, ohne Hinweis auf starken Wind, der eine besondere Warnung rechtfertigen würde.
Das Northern Tornadoes Project mit Sitz in London, Ontario, arbeitet mit Environment Canada zusammen, um die Möglichkeit eines Tornados zu untersuchen. Dieses Projekt, das für seine Arbeit bei der Identifizierung und Analyse von Tornado-Ereignissen bekannt ist, bewertet derzeit vor Ort die Eigenschaften des Sturms. Ihre Ergebnisse werden helfen festzustellen, ob der Sturm die Kriterien für einen Tornado erfüllt, obwohl aufgrund der Abwesenheit starker Winde keine formelle Warnung ausgegeben wurde.
Dies ist nicht der erste Fall von Tornadoaktivität in Quebec in diesem Sommer. Am 21. Juli trafen zwei Tornados verschiedene Teile der Provinz. Einer, klassifiziert als EF1, landete in der Nähe von Harrington, Quebec, nordwestlich von Montreal, mit Windgeschwindigkeiten zwischen 135 und 175 Kilometern pro Stunde. Ein anderer, ein EF0, ereignete sich in Saint-Donat, Quebec, mit Winden zwischen 90 und 130 km / h. Diese Vorfälle unterstreichen die zunehmende Häufigkeit schwerer Wetterereignisse in der Region. LeClerc schrieb die jüngste Sturmaktivität den schwankenden Temperaturen zu und bemerkte, dass heiße und feuchte Bedingungen günstige Umgebungen für schwere Gewitter schaffen.
Sie betonte, dass diese Bedingungen wahrscheinlich bestehen bleiben und zu einer anhaltenden Wetterinstabilität beitragen werden. Infolgedessen sind mehrere Gebiete in den südlichen und östlichen Regionen Quebecs, einschließlich des Gebiets von Quebec City, unter gelber Warnung vor Regenfällen und schweren Gewittern. Diese Warnungen warnen vor unterschiedlichen Niederschlägen, wobei einige Regionen zwischen 40 und 80 Millimeter Regen erwarten und andere bis zu 100 Millimeter erwarten. Gemeinden wie Fermont und Saint Felicien-Roberval sind besonders gefährdet. In der Zwischenzeit werden Gebiete unter schweren Gewittern gewarnt, dass solche Stürme starken Regen, starken Windböen, Hagel und das Potenzial für Tornados bringen können.
Die Behörden überwachen die Situation weiterhin und fordern die Bewohner auf, wachsam zu bleiben und sich auf wechselnde Wetterbedingungen vorzubereiten. Die Untersuchung des Sonntagsturms wird weitere Einblicke in die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Tornados in der Region geben und zu den wachsenden Daten über extreme Wetterbedingungen in Quebec beitragen.
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