Der Bericht der Europäischen Kommission über die Rechtsstaatlichkeit in den EU-Mitgliedstaaten hebt die Fortschritte in mehreren Ländern hervor, obwohl noch Herausforderungen bestehen. Der Bericht stellt fest, dass viele Reformen im Zusammenhang mit der Rechtsstaatlichkeit abgeschlossen wurden oder noch im Gange sind. Die stellvertretende Kommissarin Henne Virkkunen betonte, dass zwar sichtbare Fortschritte erzielt wurden, das Tempo der Reformen jedoch unterschiedlich sei, wobei einige langsamer als erwartet seien. Kommissar Michael McGrath stellte fest, dass etwa die Hälfte der Empfehlungen aus dem Bericht 2025 teilweise oder vollständig berücksichtigt wurde. Er führte Beispiele wie die Reform Bulgariens zur Begrenzung des politischen Einflusses auf die Justiz und das neue Lobbygesetz Rumäniens an. Während die Bedenken hinsichtlich Ungarns bestehen blieben, erklärte McGrath, dass derzeit in mehreren Bereichen Reformen im Gange seien. Der Bericht erwähnt auch die Bemühungen der Mitgliedstaaten, "strategische Klagen gegen die öffentliche Beteiligung" (SLAPP) anzugehen, und die Kommission unterstützt weiterhin deren Umsetzung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse der Europäischen Kommission, wobei er sowohl Fortschritte als auch bestehende Herausforderungen berücksichtigt.





