Der Stadtrat von Zagreb hat einen Vorschlag zur Erhöhung der Grundsteuer von 5 € auf 8 € pro Quadratmeter jährlich mit Wirkung zum 1. Januar 2027 genehmigt. Die Entscheidung wurde von 24 Ratsmitgliedern unterstützt und von sieben abgelehnt, hauptsächlich von Oppositionsparteien wie HDZ, DP, HSU, Drito und Zagrepčanke. Oppositionsführer kritisierten den Schritt als unfair und ungerechtfertigt und argumentierten, dass er den Mangel an bezahlbaren Wohnungen nicht angeht und stattdessen wohlhabenden Immobilienbesitzern zugute kommt. Sie hoben hervor, dass Zagreb bereits den höchsten zulässigen Einkommensteuersatz nach dem Gesetz hat und stellten in Frage, warum die Grundsteuer jetzt das gesetzliche Maximum erreichen sollte. Die regierende Koalition unter der Leitung von Možemo! und SDP verteidigte die Maßnahme unter Berufung auf die Existenz von rund 55.000 leeren Wohnungen in der Stadt und behauptete, die Steuer würde Wohnungen zugänglicher machen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die Argumente für als auch gegen die Erhöhung der Grundsteuer dar und zitiert Beamte sowohl der regierenden Koalition als auch der Opposition.

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