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Warum kann Gott Vater nicht auch Gott Mutter sein?
AR🏛️ PolitikMittevor 8 Tagen

Warum kann Gott Vater nicht auch Gott Mutter sein?

Der Artikel diskutiert die historische und theologische Entwicklung des Gottesbegriffs und konzentriert sich darauf, warum das Bild Gottes in den monotheistischen Traditionen überwiegend männlich war. Er verweist auf eine kreative Werbung von vor 30 Jahren, die weibliche Bilder für Gott verwendete, die jetzt mit laufenden akademischen und religiösen Debatten über den weiblichen Aspekt des Göttlichen in Resonanz ist. Gelehrte an Institutionen wie Harvard, Princeton und Oxford untersuchen zusammen mit Theologen und spirituellen Suchern die Abwesenheit weiblicher Gottheiten im antiken Monotheismus des Nahen Ostens und vergleichen sie mit früheren polytheistischen Kulturen, die Göttinnen wie die der griechischen und römischen Mythologie verehrten.

Vor drei Jahrzehnten schufen zwei junge Werbefachleute, Ramiro Agulla, der kürzlich verstorben ist, und Carlos Baccetti, eine clevere Anzeige für die Einführung von Mujeres&Compañía, einer Zeitschrift für Profis und Unternehmer, die mit Norma Morandini herausgegeben wurde. Die Anzeige erschien in mehreren Zeitungen und lautete: "Wir haben Gott gebeten, uns zu erleuchten, damit wir das beste Frauenmagazin machen können". Was zunächst als ein kühner und kreativer Schritt zur Aufmerksamkeit galt, erwies sich als prophetisch. Heute ist die weibliche Identität Gottes ein Thema für Studien und Diskussionen in religiösen Institutionen und Universitäten wie Harvard, Princeton, Oxford, Cambridge und der Universität von Buenos Aires.

In diesem Dialog sind Historiker, Theologen und spirituelle Sucher beider Geschlechter und verschiedener Traditionen beteiligt. Die Kernfrage ist unangenehm: Warum kann Gott der Vater nicht auch Gott die Mutter sein? Warum hat die alte monotheistische Weltanschauung, die im Nahen Osten vor etwa 4.000 Jahren entstanden ist, alle Spuren der Großen Muttergöttin ausgelöscht, die von frühen Völkern und mächtigen Gottheiten aus der ägyptischen, griechischen und römischen Mythologie verehrt wurde? Auf dem Olympus herrschte Zeus neben fünf Göttern und sechs Göttinnen: Hera, seine Frau und Göttin der Ehe; Athene, Göttin der Weisheit; Artemis, Göttin der Jagd; Aphrodite, Göttin der Liebe; Demeter, Göttin der Landwirtschaft; und Hestia, Göttin des Hauses.

Die hebräische Theologie eines einzigartigen, männlichen und allmächtigen Gottes etablierte eine patriarchalische und autoritäre Ordnung, die im Christentum und im Islam Wurzeln schlug.

9 Im Alter von 95 Jahren, mit neun Büchern, darunter The Myth of the Goddess und The Dream of the Cosmos, behauptet Baring, dass es in der Evolution des menschlichen Bewusstseins zwei klar differenzierte Phasen gibt. Die erste, die Mondphase, umfasst im Allgemeinen die Paläolithische und Neolithische Periode. Die Menschheit lebte instinktiv als Tochter der Großen Mutter, in magischer Harmonie in ihrem Körper, der Schöpfung. Leben und Tod waren zwei Modi ihrer göttlichen Realität, schreibt sie. In der zweiten Phase, der Sonnenphase, die vor 4.000 Jahren begann, trennte sich das menschliche Bewusstsein von der Natur.

"Während dieser Phase des Bruchs gab es eine Verschiebung von der Großen Mutter zum Großen Vater", erklärt Baring. "Das Konzept eines Schöpfergottes, männlich und transzendent, das von hebräischen Propheten und Führern formuliert wurde, wurde mit Vernunft, Licht, dem kreativen Geist und Güte identifiziert". Baring behauptet, dass wir heute mit einer dringenden Notwendigkeit konfrontiert sind, in eine neue Phase einzutreten, die die männlichen und weiblichen Dimensionen Gottes wieder integriert und ausgleicht. "Das weibliche Bild des Göttlichen mit seiner Weisheitstradition kehrt zum Bewusstsein zurück".

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La Nación logoLa NaciónUnabhängig🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 70vor 8 Tagen
Warum kann Gott Vater nicht auch Gott Mutter sein?

Der Artikel diskutiert die historische und theologische Entwicklung des Gottesbegriffs und konzentriert sich darauf, warum das Bild Gottes in den monotheistischen Traditionen überwiegend männlich war. Er verweist auf eine kreative Werbung von vor 30 Jahren, die weibliche Bilder für Gott verwendete, die jetzt mit laufenden akademischen und religiösen Debatten über den weiblichen Aspekt des Göttlichen in Resonanz ist. Gelehrte an Institutionen wie Harvard, Princeton und Oxford untersuchen zusammen mit Theologen und spirituellen Suchern die Abwesenheit weiblicher Gottheiten im antiken Monotheismus des Nahen Ostens und vergleichen sie mit früheren polytheistischen Kulturen, die Göttinnen wie die der griechischen und römischen Mythologie verehrten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion theologischer und wissenschaftlicher Perspektiven auf die Darstellung des Göttlichen, ohne einen bestimmten Standpunkt zu bevorzugen.

Warum Faktentreue (85): The article discusses historical and theological perspectives on gender roles in religion, referencing academic institutions like Harvard and Princeton, as well as mythological examples from ancient cultures. It presents these ideas as part of an ongoing scholarly debate without asserting definitive

Warum Objektivität (70): The tone leans towards a critical and somewhat polemic view of traditional religious structures, particularly regarding patriarchal influence. While it presents arguments from multiple perspectives, there is a clear emphasis on the marginalization of female deities, which may reflect a particular id

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