Die serbische Polizei hat fünf ausländische Staatsbürger gerettet, die am Mittwoch in Belgrad entführt wurden und ein Lösegeld von 30.000 Euro verlangten. Unter den Opfern befanden sich zwei afghanische und drei türkische Staatsbürger. Drei Männer wurden wegen des Verdachts auf Entführung festgenommen, darunter ein 1997 geborener Bürger Bosniens und Herzegowinas. Die Verdächtigen wurden aufgrund eines Befehls der oberen Staatsanwaltschaft in Belgrad in Haft genommen. Nach Polizeiberichten wurden die entführten Ausländer in ein Ferienhaus in der Gemeinde Vladimirci gebracht, etwa 80 Kilometer westlich von Belgrad. Die Behörden misshandelten die Verdächtigen körperlich und psychisch die Opfer. Der serbische Staatsfernsehsender RTS übertrug ein Polizeivideo, das das Innere des Hauses und einen weißen Lieferwagen der Entführer zeigte. Die Verdächtigen mussten 48 Stunden lang in Haft bleiben, bevor sie an die entsprechende Staatsanwaltschaft überwiesen wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über einen kriminellen Vorfall, an dem internationale Bürger und lokale Behörden beteiligt sind.





