Am Donnerstagabend brach eine neue Welle kommunaler Unruhen im nigerianischen Bundesstaat Rivers aus, als Zusammenstöße zwischen Bewohnern der lokalen Regierungsgebiete Eleme und Okrika ausbrachen. Die Gewalt, die angeblich aus einem langjährigen Landstreit mit der Port Harcourt Refining Company stammt, eskalierte schnell, was zu erheblichen Schäden und erhöhten Spannungen in der Region führte.
Der Vorsitzende der Gemeindeverwaltung von Eleme, Obarilomate Ollor, hat als Reaktion auf die eskalierende Gewalt entscheidende Maßnahmen ergriffen. Er kündigte die sofortige Einstellung aller Immobilienaktivitäten in seiner Gerichtsbarkeit an und machte sich Sorgen über Landspekulationen und illegale Invasionen von Ahnenländern. Ollor beschuldigte Landräuber, zusammen mit bestimmten Immobilienentwicklern und Gruppen von Schlägern, die Krise zu verschärfen, indem sie Gebiete entlang kritischer Straßen wie der Woji.AletoAlesa Link Road und der Akpajo-Achse der Port Harcourt Ring Road überschritten.
In einer offiziellen Erklärung erläuterte Ollor, wie diese Aktionen das tägliche Leben der lokalen Bauern gestört haben, die jetzt bei dem Versuch, auf ihr Ackerland zuzugreifen, mit illegalen Mautgebühren konfrontiert sind.
Ollor betonte, dass das umstrittene Land weiterhin das angestammte Eigentum des Eleme-Volkes ist und verwies auf Rechtsprechungen wie das Urteil des Obersten Gerichtshofs von 1957 und die Ergebnisse der Justizkommission von Charles Granville zur Untersuchung des ElemeguOgu/Okrika-Kommunalkonflikts.
Um das Problem weiter anzugehen, hat die lokale Regierung die Unterstützung des Rivers State House of Assembly gesucht. Sie haben über den Vertreter des Wahlkreises Eleme, Hon. Igwe Obe Aforji, einen Antrag auf eine gesetzgeberische Untersuchung von Anschuldigungen von Landrabbing und damit verbundener Gewalt gestellt. Dieser Schritt unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation und unterstreicht die Notwendigkeit eines koordinierten Ansatzes, an dem sowohl lokale Behörden als auch höhere Ebenen der Regierungsführung beteiligt sind. Das Rivers State Police Command hat seine Beteiligung an der laufenden Untersuchung bestätigt.
Die Sprecherin des Kommandos, Blessing Agabe, stellte fest, dass der Streit zwischen den beiden Gemeinden seit vielen Jahren gerichtlich geprüft wird. Sie stellte klar, dass die jüngsten Gewalttaten keine Opfer gefordert haben, obwohl ein Hilux-Fahrzeug in Brand gesteckt wurde. Agabe erwähnte, dass der Polizeikommissar eingegriffen hat, um die Situation zu bewältigen, und dass derzeit Untersuchungen im Gange sind, um das volle Ausmaß der Vorfälle zu ermitteln und die Verantwortlichen zu identifizieren.
Inzwischen bleiben die lokalen Führer wachsam und fordern die Bewohner auf, Ruhe zu bewahren und mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Ordnung in den betroffenen Regionen wiederherzustellen.
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