Die polnische Regierung hat Gesetze verabschiedet, die es lokalen Gemeinden erlauben, kurzfristige Mietunterkünfte wie die von Plattformen wie Airbnb und Booking.com zu verbieten. Dieser Schritt kommt angesichts wachsender Bedenken über die Auswirkungen von kurzfristigen Mieten auf die Verfügbarkeit von Wohnungen, die Lebensbedingungen und die steigenden Immobilienpreise. Das vorgeschlagene Gesetz gewährt Wohneigentümerverbänden, Wohnungsgenossenschaften und Gemeinderäten die Befugnis, kurzfristige Mieten in bestimmten Gebieten auf der Grundlage der Bedürfnisse der Gemeinschaft einzuschränken oder zu verbieten. Die Gesetzgebung erfordert die Genehmigung des Parlaments und des Präsidenten Karol Nawrocki, der zuvor erhebliche Vetorechte ausgeübt hat. Die Umsetzung wird voraussichtlich 2028 beginnen, so dass die Interessengruppen Zeit haben, sich anzupassen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Gesetzgebungsvorschlag neutral und skizziert sowohl die Argumente der Regierung als auch die potenziellen Herausforderungen der regierenden Koalition und des Präsidenten.




