Der nationale Stromnetzbetreiber von Polen, PSE, hat zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen und zum dritten Mal in diesem Sommer aufgrund einer schweren Hitzewelle Notfallkapazitätsmaßnahmen aktiviert. Dies markiert eine ungewöhnliche Häufigkeit solcher Maßnahmen, wobei seit der Einführung der Maßnahmen im Jahr 2018 nur fünf Fälle registriert wurden. Die aktuelle Hitzewelle hat die Stromnachfrage, insbesondere aus der Klimaanlage und der Kühlung, erhöht und gleichzeitig extreme Dürrebedingungen verursacht, die den Flusswasserspiegel gesenkt und die Kühlsysteme in Kraftwerken gestört haben. Premierminister Donald Tusk hat den Bürgern versichert, dass die Situation unter Kontrolle bleibt, und verwies auf Verbesserungen der Infrastruktur für erneuerbare Energien. Die Maßnahmen beinhalten die Aufforderung an die Stromerzeuger, die Produktion zu steigern und große Verbraucher dazu zu drängen, den Verbrauch während der Spitzenzeiten zu reduzieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Aktivierung von Notfallnetzmaßnahmen und enthält Erklärungen sowohl von der PSE als auch von Premierminister Tusk.





