Ein dekorierter ukrainischer Soldat wurde zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er versucht hatte, seine Frau zu töten und ihre Kinder zu verletzen. Der Angeklagte, der zweieinhalb Jahre im Krieg in der Ukraine gedient hatte und zwei Ehren für seinen Dienst erhielt, bekannte sich schuldig und äußerte tiefes Bedauern für seine Taten. Er schrieb sein gewalttätiges Verhalten dem Trauma des Krieges und dem Alkoholmissbrauch zu. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg litt er an PTBS und kämpfte mit Schlaf und Paranoia. Er zog nach Kroatien, wo er als Bauarbeiter arbeitete, während seine Frau in einem Restaurant arbeitete. Seine Eifersucht führte zu einer Konfrontation in der Wohnung seiner Frau, was zum Mordversuch führte. Das Gericht erkannte seine Reue, seine familiären Verantwortlichkeiten und seinen Militärdienst an, hielt aber das Verbrechen für schwer genug für eine langwierige Strafe.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Fall objektiv, zitiert das Geständnis des Angeklagten und zitiert die Argumentation des Gerichts.





