Die Nationalversammlung von Montenegro hat den Prozess der Verfassungsänderung eingeleitet, wobei 74 Abgeordnete für und drei dagegen stimmten, darunter Mitglieder der Demokratischen Partei der Sozialisten (DNP). Der Änderungsvorgang umfasst Vorschläge für Änderungen im Zusammenhang mit der Zentralbank, die ebenfalls mit 74 Ja-Stimmen und drei Nein-Stimmen verabschiedet wurden. Der Verfassungsausschuss wird diese Änderungen mit einer geplanten Sitzung am nächsten Tag überprüfen. Oppositionsführer Milan Knežević kritisierte den Mangel an Konsens und erklärte, dass sie nicht in Nordkorea seien, und äußerte die Hoffnung auf weitere Diskussionen. Die Sitzung umfasste auch die Vereidigung eines neuen Mitglieds der Bürgerbewegung (GP) und mehrere Rechtsreformen in Bezug auf die nationale Sicherheit und die Justiz, die darauf abzielen, wichtige Kapitel in den europäischen Integrationsbemühungen zu schließen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel über ein politisch bedeutendes Ereignis berichtet, das eine Verfassungsreform und Kritik der Opposition beinhaltet, präsentiert er sowohl die Unterstützung der Mehrheit als auch die abweichenden Stimmen, ohne offen eine Seite zu begünstigen.



