Archäologen haben vor der Küste von Mljet eine bahnbrechende Entdeckung gemacht und sie als eine der bedeutendsten Funde im Mittelmeer bezeichnet. Die Stätte umfasst ein byzantinisches Schiffwrack aus dem 7. oder 8. Jahrhundert, das durch jahrelange unterwasserliche archäologische Forschungen des kroatischen Instituts für Restaurierung, Abteilung für Unterwasserarchäologie, identifiziert wurde. Unter der Leitung von Igor Miholjek und Pavle Dugonjić dauerten diese Bemühungen fast zwei Jahrzehnte und entdeckten über zwanzig bisher unbekannte Schiffwracks vom 2. Jahrhundert n. Chr. bis zum 16. Jahrhundert. Unter ihnen zeichnet sich das byzantinische Wrack aufgrund seiner außergewöhnlich reichen Fracht und historischen Bedeutung aus.
Die Untersuchung dieses Wracks begann im Jahr 2015 mit neun Feldzügen, die unter der Aufsicht des Instituts durchgeführt wurden. Der wertvollste Fund besteht aus vier goldenen Gürtelschnallen, Goldklammern und Gürtelringen, die mit Smaragden, Rubinen und Perlen geschmückt sind, luxuriösen Elementen, die zur Dekoration der Ledergürtel hochrangiger byzantinischer Beamter verwendet wurden. Diese Gegenstände waren zuvor nicht im Mittelmeer gefunden worden und bieten einen seltenen Einblick in die materielle Kultur der Zeit.
Diese Siegel liefern entscheidende Beweise für die Bestimmung der Zeit des Schiffssunkens. Ein besonders bemerkenswertes Artefakt ist ein vergoldeter Ring, der einen Kaiser aus der Heraklius-Dynastie darstellt. Ein solcher Ring hätte ausschließlich jemandem mit dem höchsten staatlichen oder militärischen Rang gehört, der berechtigt war, kaiserliche Dokumente zu stempeln. Es wird angenommen, dass der Ring als diplomatisches Geschenk oder persönlicher Gegenstand eines hochrangigen byzantinischen Beamten gedient haben könnte, was sowohl die Bedeutung des Einzelnen als auch den Wert der Fracht, die er transportierte, anzeigt.
Neben den luxuriösen Gegenständen transportierte das Schiff eine reiche Handelsladung, bestehend aus Amphoren, Handelsgewichten, weißen Steinen und Keramikgeschirr, darunter Schüsseln, Krügen und Teller. Mljet, das an einer der wichtigsten Seewege liegt, die das östliche und westliche Mittelmeer miteinander verbinden, war lange Zeit ein strategischer Standort. Es wird vermutet, dass das Schiff versucht hat, in der Bucht von Polače Zuflucht zu suchen, die dank ihres alten Palastes und ihrer sicheren Position seit Jahrhunderten als sicherer Hafen für Schiffe bei widrigen Wetterbedingungen diente.
Die laufenden Untersuchungen umfassen ein Team von Tauchern des Polizeieinsatzkommandos des Innenministeriums unter der Leitung von Mario Orlandini sowie das Tauchzentrum Aquatica Mljet und die Firma NavArchos unter der Leitung von Dr. Anton Divić. Die diesjährige Forschung wird in Zusammenarbeit mit einem Team von Archäologen der Stanford University unter der Leitung von Professor Justin Leidwanger durchgeführt, die sich auf die Analyse der Fracht des Schiffes konzentrieren, insbesondere der Amphoren und Keramikwaren. Langfristige Partner des Projekts sind angesehene Experten wie Prof. Dr. Falko Daim und Dr. Levante Samu, die die Technologie hinter der Herstellung und den dekorativen Motiven der goldenen Gürtelschnallen analysieren.
Die numismatischen Funde werden von Dr. Sc. Željko Demo untersucht. Ihre kombinierte Expertise trägt zu einem tieferen Verständnis der Artefakte und ihres historischen Kontexts bei.
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Jutarnji listUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 88gestern Schauen Sie, was die Archäologen bei Mljet gefunden haben: "Dies ist eine der wichtigsten Entdeckungen im Mittelmeerraum".Der Artikel berichtet über eine bedeutende archäologische Entdeckung, die von der Unterwasserarchäologieabteilung des kroatischen Restaurierungsinstituts auf der Insel Mljet gemacht wurde. In den letzten 19 Jahren haben die Unterwasserarchäologen Igor Miholjek und Pavle Dugonjić systematische Untersuchungen durchgeführt und 20 bisher unbekannte Schiffswracks aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. bis zum 16. Jahrhundert entdeckt. Der bemerkenswerteste Fund ist ein byzantinischer Schiffswrack aus dem 7./8. Jahrhundert, der aufgrund seiner reichen und seltenen Fracht als eine der wichtigsten unterwasserarchäologischen Entdeckungen im Mittelmeer gilt. Unter den wiedergefundenen Artefakten befinden sich vier goldene Gürtelschnallen, goldene Schnallen und dekorative Elemente, die mit Smaragden, Rubinen, Perlen und luxluxuriösen Gegenständen geschmückt sind, die zur Verzierung der Ledergürtel hoher byzantinischer Königsbeamten verwendet wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf eine archäologische Entdeckung und beinhaltet keine politischen Persönlichkeiten, Politik oder umstrittenen Themen.
Warum Faktentreue (95): The article accurately reports the findings from the Croatian Restorers' Institute's underwater archaeological work on Mljet, including the discovery of 20 previously unknown shipwrecks dating back to the 2nd century BCE to the 16th century. It highlights the significance of the Byzantine shipwreck
Warum Objektivität (88): The tone remains informative and factual, focusing on the discoveries and their historical importance. While the article presents the information objectively, it uses slightly more emotive language such as 'one of the most important discoveries on the Mediterranean,' which adds some subjective empha
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