Ende November 1918 versammelten sich während der Pariser Friedenskonferenz Vertreter verschiedener Nationen, um die Friedensbedingungen nach dem Ersten Weltkrieg zu verhandeln. Unter ihnen waren Delegierte des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS), darunter Dr. Josip Mačkovšek, der eine Schlüsselrolle bei der Befürwortung territorialer Ansprüche spielte. Die Konferenz war geprägt von intensiven Diskussionen über die Zukunft des Balkans, mit besonderem Fokus auf das Schicksal der ethnischen Gruppen und Grenzen.
Der Erste Weltkrieg hatte Europa verwüstet, und der Zusammenbruch mehrerer Imperien schuf Möglichkeiten für die Entstehung neuer Nationalstaaten. Für die Völker des ehemaligen Österreichisch-Ungarischen Reiches, insbesondere die Slowenen, war der Krieg sowohl ein Kampf um die Unabhängigkeit als auch ein Katalysator für das nationale Erwachen.
Als Folge davon wurden etwa 100.000 Slowenen vertrieben, wobei viele nach Zentralslowenien und anderen Teilen Jugoslawiens migrierten. Die Hauptstadt dieses neu gegründeten Staates verlagerte sich von Wien nach Belgrad, einer damals relativ kleinen Stadt. Dr. Josip Mačkovšek, einer der lautstärksten Befürworter der Interessen des Königreichs SHS, arbeitete unermüdlich daran, territoriale Zugeständnisse zu sichern.
Er kritisierte den Mangel an entscheidenden Maßnahmen zur Sicherung der Grenzen und schlug vor, dass der Bischof statt in Zagreb nach London gegangen sein sollte. Trotz dieser Spannungen gelang es der Delegation, den Zusammenhalt aufrechtzuerhalten, wobei Tanović logistische Unterstützung und lokale Medienberichterstattung in London organisierte.
Er lobte auch die Qualität des in ihrem Hotel angebotenen Essens und betonte, wie selbst geringfügige Aspekte des Lebens zu einem Wohlbefinden beitrugen. Seine sprachlichen Fähigkeiten verbesserten sich durch Kurse in Berlitz, die er zusammen mit seinen Kollegen Čok und Rybář besuchte. Während seines Aufenthalts besuchte Mačkovšek eine Frühjahrsausstellung mit Werken jugoslawischer Künstler, darunter die Skulpturen von Ivan Meštrović.
Neben kulturellen Erfahrungen besuchte Mačkovšek Aufführungen in der Oper, wo er die Größe von Aïdo erlebte und Unterschiede im Publikum verglichen mit anderen Theatern beobachtete. Nach fast sieben Monaten im Ausland sehnte sich Mačkovšek danach, nach Hause zurückzukehren. Während dieser Zeit entfalteten sich persönliche Tragödien: Seine Mutter starb in Ljubljana, sein Vater verstarb und eine Tochter wurde geboren. Darüber hinaus kehrte sein Bruder, der in Russland inhaftiert war, nach fünf Jahren Abwesenheit zurück. Nach seiner Rückkehr sah er sich mit administrativen Herausforderungen konfrontiert und musste sich an seinen offiziellen Status im Ljubljaner Magistrat anpassen, wo er ein Praktikant mit einem monatlichen Gehalt von nur 125 Kronen blieb.
Der Kollege Čok suchte Hilfe bei Vodopivc, um Mačkovšek als Kurier nach Slowenien zurückzubringen und damit die Reisekosten zu decken. Trotz der diplomatischen Bemühungen war Mačkovšek mit den Ergebnissen der Verhandlungen unzufrieden. 1921 sprach er vor einem akademischen Publikum an der Universität Ljubljana und drückte seine Dankbarkeit für den Sieg aus, der die Gründung Jugoslawiens ermöglicht hatte. Er betonte, dass die Adriaküste ein Opfer des Triumphs der Antante geworden war, dennoch müsse das slowenische Volk dankbar für seine Befreiung bleiben. Er forderte Akademiker auf, ihre Arbeit den ungelösten Fragen zu widmen, mit denen Slowenen in den Nachbarstaaten zu kämpfen seien.
Diese Botschaft wurde zu einem wiederkehrenden Thema in seinen Vorträgen und prägte seine Perspektive auf die Position der slowenischen Minderheit in den umliegenden Ländern.
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