Der Artikel berichtet über die Lösung einer politischen Krise im Kosovo nach fast zwei Monaten Verhandlungen zwischen der regierenden Partei Samoopredelitev und der oppositionellen Demokratischen Liga des Kosovo (LDK). Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, Professor Bekim Sejdiu, einen ehemaligen Verfassungsgerichtsrichter und Diplomaten, als ihren gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten zu nominieren. Sejdiu hat die Nominierung angenommen und sein Engagement während einer Pressekonferenz bestätigt. Die Vereinbarung kommt nach ausführlichen Diskussionen zwischen den Führern beider Parteien, wobei Premier Albin Kurti die Notwendigkeit eines breiten politischen Konsenses vor der parlamentarischen Abstimmung über den neuen Präsidenten feststellte. Trotz der Vereinbarung bleibt die Kosovo-Vollversammlung nicht konstituiert, und die kombinierten Delegationen der beiden Parteien haben noch nicht die erforderliche Mehrheit für die erste Wahlrunde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Vereinbarung zwischen zwei großen politischen Fraktionen dar, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






