Das Landgericht Maribor hat schließlich eine Gruppe unabhängiger Experten ernannt, nachdem etwa zwei Jahre Verzögerungen aufgrund von Streitigkeiten über die Eignung von Kandidaten, die von Verbänden kleiner Investoren vorgeschlagen wurden, aufgetreten waren. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig, aber wenn keine Änderungen stattfinden, wird erwartet, dass die Gruppe innerhalb von sechs Monaten einen Stellungnahmeentwurf vorbereitet, in dem beurteilt wird, ob ehemalige Eigentümer von Bankaktien und nachrangigen Anleihen aufgrund außergewöhnlicher Maßnahmen benachteiligt wurden, verglichen mit dem, was stattgefunden hätte, wenn diese Maßnahmen nicht umgesetzt worden wären. Das vom Gericht bestellte Gremium umfasst Experten, die vom Finanzministerium, der Bank Sloweniens und dem Verband der kleinen Aktionäre ernannt wurden. Der Prozess, der seit Verabschiedung des Gesetzes im Mai 2024 mindestens acht weitere Monate in Anspruch genommen hat, zielt darauf ab, mögliche Entschädigungen für betroffene Investoren zu ermitteln. Wenn das Gremium Schäden feststellt, muss die Regierung ein Vergleichs- und Zahlungssystem einrichten, obwohl dieser Prozess nicht obligatorisch ist, da Investoren immer noch rechtliche Forder geltend machen können.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung des Gerichtsverfahrens und der Beteiligung verschiedener Interessengruppen, darunter die Regierung, die Bank Sloweniens und Investorengruppen.



