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Pilotversuch Radarfallen – Radarstandorte bekanntzugeben, bringt keine Vorteile
CH🏛️ PolitikMittevor 20 Tagen

Pilotversuch Radarfallen – Radarstandorte bekanntzugeben, bringt keine Vorteile

In der Schweizer Gemeinde Solothurn wurde ein dreijähriges Pilotprojekt durchgeführt, bei dem die Standorte von Geschwindigkeitsmessanlagen (Blitzkästen) öffentlich gemacht wurden. Laut dem abschliessenden Bericht der Regierung hatte diese Transparenz keinen messbaren positiven Effekt auf das Fahrverhalten oder die Unfallstatistik. Obwohl Fahrer vorübergehend langsamer fuhren, wenn sie einen Blitzer sahen, änderte sich dies nicht, ob die Standorte veröffentlicht wurden oder nicht. Dennoch wird das Informationsbedürfnis der Bevölkerung berücksichtigt, und die Kantonspolizei kann nun selbst entscheiden, ob sie die Standorte weiter verweigern. Solothurn gehört weiterhin zu denonen, die Standorte nicht vollständig veröffentlichen, während andere Kantone wie Luzern eine Karte mit aktuelleren Standortinformationen bereitstellen.

Im Kanton Solothurn wurde ein dreijähriges Pilotprojekt mit den Ergebnissen abgeschlossen, dass die Veröffentlichung der Standorte von Geschwindigkeitskameras keinen messbaren Nutzen in Bezug auf das Fahrerverhalten oder die Verringerung von Unfällen bringt. Das Experiment, das im Mai 2022 unter der Leitung der kantonalen Polizei initiiert wurde, zielte darauf ab, zu beurteilen, ob die Veröffentlichung von Radarstandorten die Fahrgewohnheiten der Verkehrsteilnehmer beeinflussen und die Verkehrssicherheit verbessern würde. Laut dem von der Regierung veröffentlichten Abschlussbericht gab es nach der Veröffentlichung von Radarpositionen keine beobachtbaren Veränderungen im Fahrverhalten oder der Unfallraten.

Während des Testzeitraums wurden Festgeschwindigkeitskamera-Einheiten, die oft als "Blitzkästen" bezeichnet werden, öffentlich zugänglich gemacht. Die Daten zeigten einen vorübergehenden Effekt: Die Fahrer neigten dazu, bei der Begegnung mit diesen Geräten schärfer zu bremsen, unabhängig davon, ob ihre genauen Standorte offengelegt worden waren. Diese Reaktion war auch bei denen konsistent, die sich der Kamera-Platzierungen im Voraus bewusst waren. Diese kurzfristige Anpassung führte jedoch nicht zu einer langfristigen Verhaltensänderung oder einer Verringerung der Unfälle. Der Bericht erkennt an, dass die Informationen über Radarstandorte zwar ein öffentliches Interesse erfüllen, die administrativen Anstrengungen, um eine solche Transparenz aufrechtzuerhalten, jedoch als minimal angesehen werden.

Als Ergebnis liegt die Entscheidung, die Praxis fortzusetzen oder einzustellen, ausschließlich bei der kantonalen Polizei. Als Reaktion auf Anfragen von SRF News gab die Solothurn-Polizei an, dass sie planen, die Veröffentlichung von Radarstandorten ab dem 1. September wieder aufzunehmen.

Solothurn gehört weiterhin zu einer Minderheit von Kantonen, die sich dafür entscheiden, keine Radarstandorte zu veröffentlichen. Andere Kantone haben unterschiedliche Ansätze angenommen. Zum Beispiel veröffentlicht der Kanton Luzern eine aktualisierte Karte, die alle stationären und halbstationären Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte anzeigt. Im Gegensatz dazu gibt Tessin nur allgemeine Bereiche anstatt spezifische Koordinaten bekannt. Mobile Geschwindigkeitsprüfungen bleiben jedoch in allen Regionen, einschließlich Solothurn, vertraulich. Die Entscheidung, mobile Geschwindigkeitsprüfungen geheim zu halten, basiert auf der Überzeugung, dass ihr Überraschungsfaktor wesentlich zur Straßenverkehrssicherheit beiträgt.

Die Polizei argumentiert, dass das Element der Unvorhersehbarkeit dazu beiträgt, Geschwindigkeitsüberschreitung abzuschrecken und sicherere Fahrbedingungen zu gewährleisten. Diese Begründung wird von der Polizeibehörde im benachbarten Kanton Aargau wiederholt, die auch die Vertraulichkeit mobiler Geschwindigkeitsüberprüfungsstellen aufrechterhält. Aargau verlässt sich fast ausschließlich auf mobile Geschwindigkeitskontrollen, mit nur einer dauerhaft installierten Geschwindigkeitskamera in Baden, AG.

Daher ist das Gleichgewicht zwischen Durchsetzungsmethoden und öffentlicher Transparenz in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich.

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SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 95Objektivität 85vor 20 Tagen
Pilotversuch Radarfallen – Radarstandorte bekanntzugeben, bringt keine Vorteile

In der Schweizer Gemeinde Solothurn wurde ein dreijähriges Pilotprojekt durchgeführt, bei dem die Standorte von Geschwindigkeitsmessanlagen (Blitzkästen) öffentlich gemacht wurden. Laut dem abschliessenden Bericht der Regierung hatte diese Transparenz keinen messbaren positiven Effekt auf das Fahrverhalten oder die Unfallstatistik. Obwohl Fahrer vorübergehend langsamer fuhren, wenn sie einen Blitzer sahen, änderte sich dies nicht, ob die Standorte veröffentlicht wurden oder nicht. Dennoch wird das Informationsbedürfnis der Bevölkerung berücksichtigt, und die Kantonspolizei kann nun selbst entscheiden, ob sie die Standorte weiter verweigern. Solothurn gehört weiterhin zu denonen, die Standorte nicht vollständig veröffentlichen, während andere Kantone wie Luzern eine Karte mit aktuelleren Standortinformationen bereitstellen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine neutrale Darstellung der Pilotprojekte und ihrer Ergebnisse. Er erwähnt sowohl die Argumente für als auch gegen die Offenlegung der Standards, ohne eine klare politische Richtung zu begünstigen.

Warum Faktentreue (95): The article accurately reports the findings of the three-year pilot project in Solothurn regarding the publication of radar locations. It states that there were no measurable effects on driving behavior or accident rates, aligning closely with what would be expected from such studies. The informatio

Warum Objektivität (85): The article presents the findings in a largely neutral manner, citing the government report directly. However, it uses phrases like 'nachweisbare Auswirkungen' and 'kurzfristigen Effekt,' which slightly frame the results as limited or temporary, possibly influencing interpretation.

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