Der philippinische Verteidigungsminister Delfin Teodoro äußerte Bedenken, dass China die reduzierten US-amerikanischen und südkoreanischen Militärübungen ausnutzen könnte, indem er seinen Einfluss in der Region wieder geltend macht. Während des Seoul Defense Dialogue betonte Teodoro, dass die USA den Philippinen zwar ihr Engagement im Rahmen des gegenseitigen Verteidigungsvertrages versichert haben, die Verringerung der US-amerikanischen und südkoreanischen Übungen jedoch Fragen zur amerikanischen Abschreckung in Asien aufgeworfen hat. Er stellte fest, dass die Philippinen ihre Verteidigungspartnerschaften mit Ländern wie Kanada, Neuseeland, Frankreich und Großbritannien weiter stärken und gleichzeitig an Gesetzen arbeiten, um chinesischen Einflussoperationen entgegenzuwirken. Trotz der jüngsten diplomatischen Diskussionen über mögliche wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China warnte Teodoro, dass die Souveränitätsfragen im Südchinesischen Meer solche Bemühungen wahrscheinlich erschweren würden. In der Zwischenzeit sind die Philippinen weiterhin daran interessiert, die Verte mit Südkorea auszudehnen, obwohl das Programm zur Beschaffung von U-Booten noch überprüft wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Aussagen von Teodoro neutral und zitiert seine Bedenken, dass China die reduzierten US-amerikanisch-südkoreanischen Militärübungen potenziell ausnutzen könnte, ohne eine der beiden Seiten offen zu begünstigen.






