Óscar Arriola, der Kommandant der peruanischen Nationalpolizei, kündigte seinen Rücktritt angesichts der anhaltenden Kritik an der Wirksamkeit der Polizei bei der Bekämpfung der steigenden Kriminalitätsraten an. Seine Amtszeit begann Ende 2025 während der Regierungen mehrerer kurzlebiger Präsidenten, darunter Dina Boluarte und Keiko Fujimori. Lokale Berichte zitierten über 194.000 Verbrechen, die im ersten Quartal 2026 begangen wurden, obwohl die Behörden später eine Verringerung bestimmter Straftaten feststellten. Trotzdem wurde Arriola weiterhin geprüft, wobei allein im August 2026 mindestens 169 Morde verzeichnet wurden. Sein Rücktritt wurde während einer offiziellen Übertragung bestätigt, wobei Premierminister Luis Galarreta seinen Nachfolger, Generalleutnant Fredy López Mendoza, ankündigte. Arriola bestritt die Behauptungen, dass seine Abreise von Fujimori orchestriert wurde und erklärte, dass sie auf einer persönlichen Bewertung basierte.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird Arriolas Rücktritt als "Geste des Engagements" dargestellt und sein "klares Gewissen" hervorgehoben, was mit konservativen Narrativen übereinstimmt, die Rechenschaftspflicht und institutionelle Integrität betonen.



