British Columbia hat angekündigt, dass Personen, die von Geburtswarnungen zwischen 1980 und 2019 betroffen sind, nun im Rahmen einer vorgeschlagenen Einigung in Höhe von 66 Millionen US-Dollar eine Entschädigung beantragen können. Die Geburtswarnungen beinhalteten, dass sich Kinderfürsorgearbeiter vor der Geburt mit Krankenhäusern in Verbindung setzten, um Kinder für potenziellen Schutz zu melden, was oft dazu führte, dass Säuglinge - insbesondere indigene Säuglinge - ohne elterliche Zustimmung festgenommen wurden. Eine Sammelklage unter der Leitung von Adrianna Zeleniski, die 2013 einer Geburtswarnung ausgesetzt war, führte zu einer Einigung, die von Jody Wilson-Raybould und Roshan Danesh vermittelt wurde. Der Oberste Gerichtshof Kanadas wird die Fairness der Einigung Ende 2026 überprüfen. Die Antragsteller haben bis Dezember 2027 Zeit, sich zu registrieren und Entschädigung zu beantragen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine sachliche Darstellung einer historischen Politik und ihrer rechtlichen Folgen dar, ohne offen eine der beiden Seiten zu unterstützen oder zu kritisieren.





