In dem Artikel wird Russlands laufende Politik der systematischen Verrussung diskutiert, die darauf abzielt, Russisch zu der dominierenden Sprache im ganzen Land zu machen, während Minderheitensprachen an den Rand gedrängt werden. Trotz der offiziellen Anerkennung von 26 Regionalsprachen fördert die Bundesregierung Russisch als die vereinheitlichende Kraft und reduziert Minderheitensprachen auf lokale kulturelle Elemente. Der Artikel hebt den Fall der Chuysky-Sprache hervor, die vom Chulym-Volk in Zentralsibirien gesprochen wird, wo weniger als 30 Sprecher übrig sind, die meisten älter. Dieser Rückgang wird auf Jahrhunderte des Kolonialismus und Jahrzehnte der Verrussungspolitik zurückgeführt. Während einige indigene Sprachen möglicherweise noch eine Überlebenschance haben, hat die Verschiebung der russischen Regierung in Richtung Autoritarismus seit dem Krieg in der Ukraine die Situation verschlimmert.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die russische Sprachpolitik als unterdrückerisch und systematisch marginalisierende Minderheitensprachen, verwendet Begriffe wie "Totalitarismus" und betont die negativen Auswirkungen der Russisierung.




