Hunderte von Passagieren waren am kenianischen Jomo Kenyatta International Airport (JKIA) am zweiten Tag in Folge aufgrund eines Streiks der Arbeiter, der die Flüge stört, gestrandet. Der Streik, der Teil einer landesweiten Go-Slow-Aktion von Arbeitern des Luftfahrtsektors war, die bessere Arbeitsbedingungen und die Umsetzung einer vorherigen Vereinbarung forderten, verursachte erhebliche Flugverzögerungen und Annullierungen. Kenya Airways meldete Verzögerungen von mehr als sechs Stunden und stornierte einige Abflüge, während RwandAir auch Flüge aufgrund von betrieblichen Einschränkungen stornierte. Reisende äußerten Frustration über längere Wartezeiten und störten Reisepläne, wobei einige über Nacht am Flughafen verbrachten. Der bisherige Streik folgt auf Streitigkeiten über Arbeitsprobleme am Flughafen, der in den letzten Jahren mehreren Streiks ausgesetzt war, obwohl er einer der verkehrsreichsten Verkehrsknoten Afrikas ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über einen Arbeitsstreik, der sich auf den Flugbetrieb auswirkte, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.


