Paris Hilton, eine ehemalige Bewohnerin der Provo Canyon School in Utah, lobte die Entscheidung des Staates, die Lizenz der Schule wegen wiederholter Versäumnisse bei der Erfüllung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards zu widerrufen. Das Utah Department of Health and Human Services befahl, den Springville-Campus bis zum 6. August zu schließen, unter Berufung auf Vernachlässigung und systematische Probleme bei der Bereitstellung angemessener Versorgung für Studenten. Hilton, die ihre missbräuchlichen Erfahrungen in der Einrichtung in ihrer Dokumentation von 2020 detailliert beschrieb, äußerte sich erleichtert, dass der Staat den Schaden anerkannt hat, der vergangenen und gegenwärtigen Studenten zugefügt wurde. Sie betonte, dass die Berichte der Überlebenden über Missbrauch und Vernachlässigung endlich anerkannt wurden, und sie dankte den Anwälten, die sich trotz Skepsis weiterhin äußerten. Hilton beschrieb ihre Zeit in der Schule als traumatisch, mit körperlichem und verbalem Missbrauch, Zwangsmissbrauch, Medikamenten und psychologischer Folter und kritisierte die Institution dafür, der Bildung Vorrang zu geben.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Schließung der Provo Canyon School als einen Sieg für die Interessenvertretung der Überlebenden und hebt systematische Fehler bei der Behandlung von Kindern hervor, die sich an den zunehmenden Bedenken hinsichtlich institutionellen Missbrauchs und Rechenschaftspflicht anpassen.

