In Paris wurden in diesem Sommer deutlich häufiger öffentliche Badestellen in der Seine und angrenzenden Kanälen genutzt. Nachdem das Baden in der Seine seit 1923 verboten war, wurde es 2023 erlaubt, um die Stadt vor der Hitze zu schützen. In diesem Hitzesommer kamen mehr als 180.000 Menschen zum Baden, wobei die drei offiziellen Badestellen rund 120.000 Gäste anlockten 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem nutzten 63.000 Schwimmer zusätzliche Badestellen in Kanälen, die im Juni eingeführt wurden. Bürgermeister Emmanuel Grégoire begründete die Maßnahme, damit der Sommer durch Hitzewellen besonders belastend war. Die Entscheidung folgt auf eine Initiative der Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die Seine für die Olympischen Spiele 2024 gereinigt hat. Zudem wurde das Baden in Saint-Martin des ehemaligen Kanals bei Jugendlichen nach 40 Grad erlaubt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über die politische Entscheidungsfindung zur Einführung von Flussbadestellen in Paris, ohne klare parteiliche Prägung oder emotionale Bewertung. Es wird erwähnt, dass die Maßnahmen aufgrund von Hitzewellen und einer Initiative der ehemaligen Bürgermeisterin Anne Hidalgo



