In einer großen internationalen Polizeioperation, die von Europol und bayerischen Staatsanwälten koordiniert wurde, demontierten die deutsche Bundespolizei und ausländische Behörden ein organisiertes Menschenhandelsnetzwerk. Die Gruppe transportierte Migranten angeblich unter gefährlichen Bedingungen und verlangte zwischen 6.500 und 7.800 Euro pro Person, mit geschätzten Einnahmen von mindestens 875.000 Euro. Eine andere Gruppe wurde festgestellt, dass sie zwischen 2.000 und 10.000 Euro pro Person verlangte und Migranten durch Serbien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina, Kroatien und nach Deutschland beförderte. Die Operation richtete sich an zwei Gruppen, die mit dem "Sarawi"-Klan verbunden waren, der 2022 über 152 Menschen über den Balkan verschleppte. Ein Verdächtiger, der von Europol als hochwertiges Ziel identifiziert wurde, wurde in Saarbrücken verhaftet, während ein anderer in Belgrad inhaftiert wurde. Die Operation folgte dem "Trauninski-Modell", in dem eine enge Zusammenarbeit mit Europol und anderen europäischen Strafverfolgungsbehörden betont wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt einen grenzüberschreitenden Menschenhandel, an dem mehrere Länder und Strafverfolgungsbehörden beteiligt sind, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen, sondern berichtet über das Ausmaß und die Methoden des Verbrechens, einschließlich der Anklagepunkte, der Orte und der Beteiligung von Europol.





