Fünf Mitglieder der Gruppe Palestine Action wurden wegen Straftaten verurteilt, nachdem sie im August 2024 in einer Barclays-Bankfiliale in Burnley Fenster gesprüht und zersplittert hatten. Die Bank besaß Anteile an Elbit Systems, einer israelischen Rüstungsfirma. Im Juni 2026 wurden die Angeklagten für schuldig befunden, 212.000 Pfund Schaden angerichtet zu haben. Richter Phillip Parry gab an, er könne eine "terroristische Verbindung" auf ihren Fall anwenden, indem er ein früheres Urteil von Richter Johnson zitierte, in dem vier Aktivisten der Palestine Action als Terroristen verurteilt wurden, weil sie israelische Quadcopter-Drohnen beschädigt hatten. Die Crown Prosecution Service (CPS) plädierte später für eine Terrorstrafe, obwohl dies während des Prozesses nicht bekannt gegeben wurde. Die Angeklagten äußerten Schock über die potenzielle Einstufung ihrer Handlungen als Terrorismus und argumentierten, dass dies einen gefährlichen Rechtspräzedenz darstelle.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Handlungen der Angeklagten als potenziell terroristisches Vorgehen, das sich mit Erzählungen, die Anti-Israel-Aktivismus mit Extremismus gleichsetzen, in Einklang bringt.



