Ein pakistanischer Polizist wird wegen des Todes eines 9-jährigen Perth-Mädchens in Pakistan vor Gericht gestellt, nachdem eine Untersuchung seine Behauptung, er habe während des Vorfalls in Selbstverteidigung gehandelt, zurückgewiesen hat. Das Urteil kommt fast zwei Jahre nach dem Tod des Mädchens, der internationale Aufmerksamkeit und diplomatische Diskussionen zwischen Australien und Pakistan auslöste. Die Untersuchung, die von lokalen Behörden in Pakistan durchgeführt wurde, kam zu dem Schluss, dass der Polizist keine gültige Verteidigung für die tödliche Schießerei hatte.
Ihre Familie, mit Sitz in Perth, hatte lange nach Gerechtigkeit und Transparenz in Bezug auf die Umstände ihres Todes gesucht. Der Offizier, dessen Name nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, wurde zuvor bis zum Ergebnis der Untersuchung suspendiert. Die Zeitlinie der Ereignisse begann im März 2025, als die Eltern des Mädchens eine formelle Beschwerde bei den australischen und pakistanischen Behörden einreichten. Sie behaupteten, dass ihre Tochter von dem Offizier während eines Routine-Verkehrsstopps in der Nähe von Lahore angegriffen worden war.
Die australischen Medien berichteten zunächst von widersprüchlichen Berichten, wobei einige behaupteten, der Beamte habe behauptet, er sei angegriffen worden, was ihn dazu veranlasste, zur Selbstverteidigung zu schießen.
Mehrere Personen und Organisationen waren in den Fall verwickelt. Die Eltern des Mädchens, die lautstark für ihr Kind eingetreten sind, arbeiteten eng mit Rechtsvertretern in beiden Ländern zusammen. Eine in Islamabad ansässige Menschenrechtsorganisation unterstützte auch die Bemühungen der Familie und hob Bedenken hinsichtlich der Rechenschaftspflicht innerhalb der pakistanischen Strafverfolgungsbehörden hervor.
Sie war mit ihrer Mutter, die sie im Urlaub begleitete, im Land angekommen. Die Familie hatte geplant, kurz nach der Reise nach Australien zurückzukehren, aber die Tragödie änderte ihre Pläne dauerhaft. Vor der Schießerei gab es keine bekannte Konfliktgeschichte zwischen dem Mädchen und dem Beamten, so die von den Ermittlern überprüften Gerichtsdokumente. Während der Beamte behauptete, er sei angegriffen und in Selbstverteidigung geschossen worden, beschrieben Zeugen ein anderes Szenario. Ein Nachbar sah Berichten zufolge, dass der Beamte sich dem Fahrzeug näherte, bevor er schoss, ohne sichtbare Anzeichen eines Kampfes.
Eine andere Person, ein Ladenbesitzer in der Nähe, erklärte, dass der Polizist vor der Schießerei ruhig und gelassen erschien. Diese Berichte wurden durch Videoaufnahmen bestätigt, die durch ein lokales Überwachungssystem erhalten wurden, das zeigte, dass der Polizist sich ohne Provokation dem Auto näherte. Die Reaktionen der Beteiligten waren unterschiedlich. Der Vater des Mädchens äußerte sich erleichtert über die Entscheidung, mit dem Prozess fortzufahren, und erklärte, dass dies einen Schritt in Richtung Gerechtigkeit für seine Tochter markierte. Er betonte die Notwendigkeit von Rechenschaftspflicht und Reform innerhalb der Polizei. In der Zwischenzeit hat das juristische Team des Offiziers angedeutet, dass sie die Ergebnisse der Untersuchung anfechten werden, mit dem Argument, dass der Prozess gegen ihren Mandanten voreingenommen sei.
Die Behörden in Pakistan haben angekündigt, dass der Prozess Ende September beginnen wird, wobei das Verfahren in einem Bundesgericht in Lahore stattfinden wird. Der Fall hat erhebliches öffentliches Interesse geweckt, mit Forderungen nach einer stärkeren Kontrolle des Verhaltens der Polizei und verbesserten Schutz für ausländische Staatsangehörige im Land. Rechtsexperten schlagen vor, dass der Prozess einen Präzedenzfall für ähnliche Fälle mit internationalen Opfern schaffen könnte.
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