Ein 36-jähriger Mann wurde zu mehr als 21 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er Social-Media-Plattformen wie Snapchat und TikTok genutzt hatte, um sich als Teenager und Bräutigam mehrerer Kinder für sexuelle Ausbeutung auszugeben. Josh Scott aus Hanham, South Gloucestershire, hat fast 10.000 unanständige Bilder von Kindern gesammelt, darunter einige, die als äußerst schwerwiegend eingestuft wurden. Scott nutzte seine Online-Persönlichkeit, um über 40 Kinder zu kontaktieren, viele davon schon im Alter von sieben Jahren, und ermutigte sie, intime Fotos und Videos zu senden. Die Polizei bestätigte, dass er den Inhalt aufgenommen und mit Videos reagiert hat, die explizite sexuelle Handlungen darstellen.
Zusätzliche Befunde enthielten 3.344 Bilder der Kategorie B und 3.887 Bilder der Kategorie C sowie acht Bilder mit extremer Pornografie. Das jüngste Kind, das in dem Material dargestellt wurde, war etwa drei Monate alt, obwohl die meisten zwischen acht und 14 Jahren alt waren. Scott wurde im Dezember 2025 wegen des Verdachts auf sexuelle Kommunikation mit einem Kind und der Anstiftung eines Mädchens unter 13 Jahren zur Teilnahme an sexuellen Aktivitäten verhaftet. Mehrere seiner elektronischen Geräte wurden während der Untersuchung beschlagnahmt und analysiert. Er wurde am 14. Mai 2026 wegen zusätzlicher Straftaten, für die er bereits verurteilt worden war, erneut verhaftet. Zu diesem Zeitpunkt wurde er in Untersuchungshaft gestellt, bis weitere Gerichtsverfahren eingeleitet wurden.
Der Fall endete am Donnerstag, dem 13. August 2026, als Scott am Bristol Crown Court zu 21 Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Er wird 13 Jahre hinter Gittern verbringen, gefolgt von einer beaufsichtigten Freilassung. Als Teil seiner Verurteilung erhielt Scott eine lebenslange Anordnung zur Verhütung von sexuellem Schaden. Er bekannte sich schuldig an allen Anklagen, darunter das Annehmen unanständiger Fotos von Kindern, der Besitz von extrem pornografischem Material und die Anstiftung von Kindern zu sexuellen Aktivitäten.
Diese Tat, kombiniert mit seiner umfangreichen Sammlung von illegalen Bildern, unterstrich die Schwere seines kriminellen Verhaltens. Die Behörden betonten, dass Scotts Handlungen ausschließlich durch persönliche Befriedigung motiviert waren und dass sie eine schwere Verletzung des Vertrauens und der Sicherheit für Minderjährige darstellen. Detective Constable James Lester vom Internet Child Abuse Team kommentierte den Fall und erklärte, dass die Untersuchung und die anschließende Verurteilung die Ernsthaftigkeit widerspiegeln, mit der solche Straftaten angegangen werden. Er stellte fest, dass Scott's Verhalten das Grooming und das Zwang sehr junger Kinder zu schädlichem Verhalten beinhaltete, was lebenslange psychologische Auswirkungen haben kann.
Lester lobte die Opfer und ihre Familien für ihren Mut, sich zu melden und die Strafverfolgungsbehörden bei der Strafverfolgung zu unterstützen. Die Opfer und ihre Familien waren regelmäßig in Kontakt mit den Ermittlern, die sichergestellt haben, dass sie Zugang zu spezialisierten Unterstützungsdiensten erhalten. Dieses fortlaufende Engagement unterstreicht das Engagement der Behörden, umfassende Versorgung und Schutz für die Betroffenen durch solche Verbrechen zu bieten. Der Fall ist ein deutliches Beispiel für die Gefahren, die von Personen ausgehen, die digitale Plattformen nutzen, um gefährdete Kinder anzusprechen.
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