Eine langfristige Verschiebung des tropischen Pazifiks hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Waldbrände in verschiedenen Teilen der Welt. Im Südwesten der USA hat diese Verschiebung die Brandgefährdung um etwa 22% erhöht, während sie im Osten Australiens um etwa 19% zurückgegangen ist. Laut einer Studie, die in Nature Communications veröffentlicht wurde, basieren diese Ergebnisse auf fast vier Jahrzehnten von Waldbränden und Klimadaten von 1984 bis 2022. Die Forscher analysierten Satellitenbeobachtungen, Klimaaufzeichnungen und Klimamodellsimulationen, um zu verstehen, wie die ungleichmäßige Erwärmung des tropischen Pazifiks das Waldbrandrisiko in zwei der am stärksten feuergefährdeten Regionen der Welt beeinflusst hat. Die Studie hebt hervor, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel zwar der Hauptgrund für die zunehmende atmosphärische Trockenheit ist, das Muster des Pazifischen Ozeans jedoch seine Auswirkungen entweder verstärken oder dämpfen kann.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse aus einer Peer-Review-Studie, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.





