Der kirgisische Präsident Sadyr Japarov hat Asman, eine vorgeschlagene 20-Milliarden-Dollar-Öko-Stadt in der Nähe des Issyk-Kul-Sees, als ein Flaggschiffprojekt der nationalen Entwicklung gefördert. Das Projekt wird von der RedStone Group, einem kirgisischen Unternehmen im Besitz des chinesischen Geschäftsmanns Tu Yunfei, angeführt. Firmenakten zeigen, dass Tu Yunfei zuvor neben Nizamidin Sabirov, dem Sohn von Ravshan Sabirov, dem Leiter der Nationalen Investitionsagentur Kirgisistans, dem Besitz von Zet Systems, einem Unternehmen mit Sitz in Bischkek, gehörte. Die Nationalen Investitionsagentur, die an dem Projekt beteiligt ist, reagierte nicht auf Anfragen für Kommentare. RedStone wurde bereits im August 2025 in einem Entwurf eines Investitionsvertrags für das Projekt ausgewählt, der eine Investition in Höhe von 20 Milliarden Dollar im Austausch für 4.015 Hektar Land für 49 Jahre skizzierte. Trotz Ankündigungen der Regierung und des internationalen Interesses erzielte das Projekt im November 2025 wenig Fortschritt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel hebt potenzielle Interessenkonflikte zwischen privaten Unternehmen und Regierungsbeamten hervor, was auf einen Mangel an Transparenz und Rechenschaftspflicht hindeutet.

