Der Artikel reflektiert über die Erinnerung an den Tag des kroatischen Aufstands in Serbien und hebt die komplexen historischen Spannungen zwischen Kroaten und Serben während des Zweiten Weltkriegs hervor. Der Autor erinnert sich an seine Erfahrung bei einer Feier in einer Grenzstadt, die noch von Kriegszerstörungen betroffen war, und stellt die emotionale Atmosphäre und die symbolische Anwesenheit eines kürzlich restaurierten Denkmals fest. Er kritisiert zeitgenössische serbische nationalistische Erzählungen, die den Aufstand ausschließlich als Verbrechen gegen Kroaten und nicht als Widerstandsbewegung gegen den Faschismus darstellen. Das Stück argumentiert, dass diese Perspektive die Geschichte verzerrt und revisionistische Mythen ermöglicht, insbesondere die Rolle des ehemaligen Präsidenten Franjo Tuđman bei der Entfernung des Datums aus dem nationalen Kalender, die zur Wahrnehmung des Antifaschismus als serbisches Unterfangen beigetragen haben. Der Autor betont, dass der Aufstand ein Aufruf zum Überleben war und der aktuelle Narrativkontext den breiteren kollektiven Kampf ignoriert.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die historische Erzählung des Aufstandstages auf eine Weise, die die dominanten serbischen nationalistischen Interpretationen in Frage stellt, den gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus betont und die Bemühungen kritisiert, das Ereignis als ausschließlich kriminell neu zu gestalten.

![[EDITORIAL] Ang patlang sa retoriko at realidad ni Pangulong Marcos (Die Wahrheit ist nicht in der Vergangenheit)](https://images.weserv.nl/?url=www.rappler.com%2Ftachyon%2F2026%2F07%2Fmarcos-5th-sona-reuters-july-27-2026-004-scaled.jpg&w=3840&q=75&output=webp&we)


