Eine neue Studie legt nahe, dass eine niedrigere Herzleistung, die misst, wie viel Blut das Herz pumpt, bei Personen mit der APOE-e4-Genvariante, einem signifikanten genetischen Risikofaktor für die Alzheimer-Krankheit, eine schnellere Schrumpfung des Gehirns vorhersagen kann. Die Forscher verfolgten 756 Erwachsene im Alter von 50 bis 92 Jahren über einen Zeitraum von bis zu 11 Jahren und fanden heraus, dass diejenigen mit einer niedrigeren Herzleistung einen größeren Verlust an Gehirnvolumen aufwiesen, insbesondere in den von Alzheimer betroffenen Bereichen. Diese Studie, veröffentlicht in Alzheimer & Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association, hebt hervor, dass nicht-genetische Faktoren wie die Herzfunktion eine Rolle bei der Progression von Alzheimer spielen könnten. Experten stellen fest, dass die Studie zwar einen Zusammenhang zwischen verminderter Herzleistung und Hirnatrophie aufzeigt, aber keine direkte Kausalität belegt. Die Forschung trägt zu den laufenden Bemühungen bei, Alzheimer jenseits rein genetischer Erklärungen zu verstehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie über die Alzheimer-Krankheit und ihre mögliche Beziehung zur Herzleistung. Er enthält ausgewogene Zitate sowohl des leitenden Forschers als auch eines unabhängigen Experten, die betonen, dass die Studie einen Zusammenhang feststellt, aber keine Kausalität beweist.






