Ein Video, das eine Frau zeigt, die 100 Peitschenhiebe für Ehebruch in Sabha, Libyen, erhält, hat Empörung und Debatte ausgelöst. Die Strafe, die in einer öffentlichen Umgebung durchgeführt wurde, wurde aufgezeichnet und weitgehend online geteilt. Kritiker argumentieren, dass die Praxis die Menschenrechte verletzt und systemische Probleme innerhalb des libyschen Justizsystems hervorhebt. Der Vorfall ereignete sich unter der Regierung der Nationalen Stabilität (GNS), die den östlichen Teil des Landes kontrolliert. Das libysche Rechtssystem enthält das islamische Scharia-Gesetz und die Strafe entspricht dem Gesetz Nr. 70 von 1973. Befürworter wie Noura Eljerbi, eine libysche Journalistin und Menschenrechtsaktivistin, äußern Besorgnis über die Persistenz solcher Praktiken trotz vergangener Konflikte und schlagen vor, dass sie tiefere gesellschaftliche und institutionelle Herausforderungen widerspiegeln.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Strafe als Verletzung der Menschenrechte und kritisiert die Abhängigkeit des Rechtssystems von archaischen Gesetzen.





