Familien der Opfer eines Angriffs im Mai 2026 auf die Woro- und Nuku-Gemeinden im nigerianischen Bundesstaat Kwara sagen, sie hätten mehr als N155 Millionen Lösegeld gezahlt, aber die Freilassung ihrer entführten Angehörigen verweigert worden. Der Angriff, der mehr als 100 bewaffneten Angreifern zugeschrieben wird, führte zu mindestens 260 Toten, 30 zerstörten Häusern und 176 entführten Personen. Gemeindeführer berichten, dass das Lösegeld von den Entführern abgelehnt wurde, die behaupteten, es sei unzureichend. Die Familien fordern nun Regierungsmaßnahmen und stellen fest, dass Opfer einer ähnlichen Entführung im Bundesstaat Oyo von den Behörden gerettet wurden. Der Angriff folgte dem lokalen Widerstand gegen eine religiöse extremistische Gruppe, die versuchte, sich in der Region zu etablieren. Überlebende beschreiben die Angreifer als Militäruniformen und Motorräder.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation objektiv und zitiert direkt betroffene Familien, Gemeindeführer und einen staatlichen Gesetzgeber.





