Der polnische Verteidigungsminister Vladislav Kosiniak-Kamiš hat Pläne angekündigt, Informationen über militärische Ausrüstung, die seit 2022 an die Ukraine geschickt wurde, freizugeben. Er erklärte, diese Entscheidung sei nach Konsultationen mit Premierminister Donald Tusk und in Übereinstimmung mit rechtlichen Verfahren getroffen worden. Kosiniak-Kamiš kritisierte auch die frühere Regierung, angeführt von der gegenwärtigen Oppositionspartei "Recht und Gerechtigkeit", für die Einleitung von Waffenlieferungen an die Ukraine, die von der damaligen Verteidigungsministerin Maria Bartczak beaufsichtigt wurden. Er stellte fest, dass sowohl der ehemalige Präsident Andrzej Duda als auch der gegenwärtige Präsident Radosław Sikorski über jeden Fall von kostenlosen Waffenlieferungen informiert waren. Zbigniew Boguski, Leiter des polnischen Präsidentenbüros, äußerte jedoch Zweifel an diesen Behauptungen und schlug vor, dass die Regierung die Lieferung des Patriot-Raketensystems ohne Zustimmung von Sikorski genehmigt haben könnte.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel stellt die Handlungen der polnischen Regierung in einem kritischen Licht dar und betont die potenzielle Illegalität von Waffentransfers ohne parlamentarische Genehmigung und hebt die Kritik von Oppositionsfiguren hervor.



