Die kanadische Bundesregierung beschließt, eine geplante Ölpipeline von Alberta zur Westküste als "Projekt von nationalem Interesse" im Rahmen des Building Canada Act zu bezeichnen. Diese Bezeichnung würde es der Regierung ermöglichen, Genehmigungen zu beschleunigen und bestimmte Umweltauflagen zu umgehen. Eine am 1. August in der kanadischen Tageszeitung veröffentlichte Bekanntmachung setzte eine Frist vom 18. September für die Einreichung von Kommentaren zur Bezeichnung von nationalem Interesse fest. Die Pipeline, die etwa 1.250 Kilometer umspannen und bis zu eine Million Barrel Rohöl pro Tag transportieren würde, ist ein wichtiger Bestandteil eines Energieabkommens zwischen der Bundesregierung und Alberta.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Maßnahmen der Bundesregierung und die Auswirkungen der Auszeichnung der Pipeline als Projekt von nationalem Interesse.






