Nach Angaben des ukrainischen Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation hat der FSB eine Informationskampagne gestartet, die darauf abzielt, die polnisch-ukrainischen historischen Streitigkeiten zu vertiefen. Dies beinhaltet die Veröffentlichung historischer Dokumente im Zusammenhang mit dem Volyn-Massaker, die zwar keine neuen historischen Erkenntnisse enthalten, aber die antiukrainische Stimmung in Polen schüren könnten. Russische Staatsmedien berichteten von Behauptungen, dass ukrainische Flüchtlinge Porträts von Stepan Bandera in Polen gepostet hätten, obwohl diese Berichte wahrscheinlich von den russischen Behörden erfunden wurden. Der Zeitpunkt dieser Kampagne fällt mit dem Nationalen Gedenktag für die Opfer des Völkermords in Polen am 11. Juli zusammen, was Bedenken auslöst, dass Gedenkmärsche sich in feindliche Demonstrationen gegen ukrainische Flüchtlinge verwandeln könnten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt Russland als aktiv daran beteiligt, die Spannungen zwischen Polen und der Ukraine durch Desinformationskampagnen zu verschärfen, wobei historische Gründe wie das Volyn-Massaker herangezogen werden.






