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Österreichs WM-Spiel: Zugriffsspitzen überlasteten Stream
Austria💻 Technologievor 20 Tagen

Österreichs WM-Spiel: Zugriffsspitzen überlasteten Stream

Während der zweiten Hälfte des WM-Spiels Österreichs gegen Jordanien erlebte die ORF-Streaming-Infrastruktur eine Überlastung aufgrund des hohen Datenverkehrs. Die APA-IT, die ORF-Dienste einschließlich ORF ON hostet, hatte Schwierigkeiten, den Anstieg der Anfragen zu bewältigen.

Das Spiel der Weltmeisterschaft Österreichs gegen Jordanien sah aufgrund der überwältigenden Zuschauernachfrage erhebliche technische Herausforderungen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit erlitt die Infrastruktur, die den Live-Stream unterstützte, einen kritischen Ausfall. Dieses Problem betraf ORF ON und den Zugriff auf Live-Streams. Trotzdem konnten Zuschauer, die bereits den Stream beobachteten, ohne Unterbrechung fortfahren.

In der ersten Halbzeit des Spiels kamen jedoch rund 250.000 Geräte auf den Stream zu, was einen neuen Rekord setzte. Die Spitzenlast am Anfang der zweiten Halbzeit überwältigte eine einzelne Komponente des Setups, wodurch die Homepage von ORF ON unzugänglich wurde und die Einleitung neuer Streams verhindert wurde. Nach gründlicher Analyse plant der ORF Änderungen an seinem technischen Setup vorzunehmen, um solche Probleme in zukünftigen WM-Spielen zu verhindern.

Das Interesse an Österreichs WM-Debüt war besonders hoch, insbesondere nachdem das Eröffnungsmatch zwischen Mexiko und Südafrika in der ersten Halbzeit über eine Million Zuschauer anlockte. Im Gegensatz dazu zog das frühmorgendliche Spiel zwischen Schweden und Tunesien am Montag nur 43.000 Fans an. Der ORF als Rechteinhaber entschied sich dafür, das Spiel gegen Jordanien zu übertragen, das um 6 Uhr begann, zu einer Zeit, zu der die meisten Österreicher noch in ihrer täglichen Routine waren. Das anschließende Gruppenspiel gegen Argentinien wird am 22. Juni um 19 Uhr von Servus TV gezeigt, was vielen Fans eine bequemere Betrachtungszeit bietet.

Die Entscheidung des ORF, einige Spiele zu unbequemen Zeiten zu zeigen, trotz der Rechte an 52 von 104 Spielen, beruht auf langfristigen Vereinbarungen, die vor der Ziehung getroffen wurden. Laut Martin Szerencsi, dem stellvertretenden Leiter des Sports am ORF, sind diese Entscheidungen Teil der Standardpraxis in langfristigen Verträgen. Der ORF arbeitet mit Servus TV zusammen und wechselt die Senderechte für die Spiele Österreichs ab, während Servus TV andere Spiele abwickelt. Der ORF behält die Flexibilität bei der Auswahl der aufregendsten Spiele für seine Sendungen, insbesondere in der Gruppenphase, in der sie die "erste Wahl" in acht von zwölf Gruppen haben.

Die Auslosung der WM war für den ORF ein Glücksspiel, da die Spielplanung die möglichen Sendezeiten beeinflusste. Wenn Österreich als Zweiter in seiner Gruppe endete, würde es am 2. Juli um 21 Uhr gegen Argentinien in der Achtelfinale spielen, die von Servus TV übertragen würde.

Die Qualität der Streaming-Dienste während der Weltmeisterschaft wurde ebenfalls geprüft. Während der ORF behauptet, die beste Qualität mit seiner Technologie anzubieten, erzählt die praktische Erfahrung eine andere Geschichte. Der Streaming-Dienst des ORF, ORF ON, bietet gelegentlich eine UHD-Auflösung mit HDR-Unterstützung, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Offiziell unterstützte Geräte umfassen ausgewählte Modelle von LG und Samsung, zusammen mit Apple TV, während Plattformen wie Google TV und Fire TV nicht unterstützt werden.

Die ORF erfordert eine Mindestbandbreite von 25 Mbit/s für ein reibungsloses UHD-Streaming, obwohl die tatsächliche Leistung je nach Netzwerkstabilität und Hardware-Fähigkeiten variieren kann.

Servus TV, das die Senderechte mit dem ORF teilt, bietet einen einfacheren, aber weniger raffinierten Service. Im Gegensatz zum ORF bietet Servus TV nicht UHD-Inhalte, auch nicht im Jahr 2024. Dies unterstreicht die Ungleichheit in der Streaming-Qualität zwischen den Anbietern, was sich auf das gesamte Zuschauererlebnis während großer Sportveranstaltungen wie der Weltmeisterschaft auswirkt. Trotz dieser Mängel betonen sowohl der ORF als auch Servus TV den Wert der kostenlosen Übertragung aller WM- und EM-Spiele und sorgen für einen breiteren Zugang der Öffentlichkeit zu den Veranstaltungen.

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3 Berichte

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 85vor 21 Tagen
Österreichs WM-Spiel: Zugriffsspitzen überlasteten Stream

Während der zweiten Hälfte des WM-Spiels Österreichs gegen Jordanien erlebte die ORF-Streaming-Infrastruktur eine Überlastung aufgrund des hohen Datenverkehrs. Die APA-IT, die ORF-Dienste einschließlich ORF ON hostet, hatte Schwierigkeiten, den Anstieg der Anfragen zu bewältigen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über ein technisches Problem im Zusammenhang mit der Streaming-Infrastruktur während einer Sportveranstaltung ohne jeglichen politischen Kommentar, Framing oder Voreingenommenheit.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 85): The article accurately reports on the infrastructure failure during the stream, citing specific numbers and ORF's response. The tone remains professional and neutral throughout, focusing on facts rather than opinion.

Kurier logoKurierParteinahMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 22 Tagen
Warum der ORF die beiden Frühspiele des ÖFB-Teams bei der WM zeigt

Der Artikel diskutiert die Planung der WM-Spiele der Österreichischen Fußball-Nationalmannschaft durch ORF, den österreichischen öffentlichen Sender. Das erste Spiel gegen Jordanien ist um 6 Uhr geplant, was aufgrund des frühen Zeitplans zu einer geringeren Zuschauerschaft führen kann. Das zweite Gruppenstadium-Match gegen Argentinien wird um 7 Uhr vom Servus TV ausgestrahlt. ORF erklärt, dass der Spielplan vor der Auszeichnung festgelegt wurde und für langfristige Vereinbarungen Standardpraxis ist.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über Sendungsschema und stellt keine voreingenommene Sprache, Rahmenvorlage oder Betonung politischer Themen vor.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 80): The article provides specific details about viewership figures, broadcast times, and quotes from ORF officials. These claims are consistent with the cross-source consensus. The tone is mostly neutral but slightly critical of ORF's scheduling choices.

Der Standard logoDer StandardUnabhängigMitteFaktentreue 75Objektivität 65vor 20 Tagen
Fußball-WM im Streaming-Vergleich: Die beste Qualität gibt es weder bei ORF noch Servus TV

Der Artikel vergleicht die Streamingqualität von Fußball-Weltmeisterschaftsspielen bei verschiedenen Anbietern in Österreich.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen sachlichen Vergleich von Streaming-Diensten, ohne eine klare Haltung gegenüber einem Anbieter einzunehmen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 75 · Objektivität 65): The article makes specific technical claims about streaming quality, which are not corroborated by other sources. It uses emotionally charged language like 'rare' and 'garbage,' showing bias against ORF and Servus TV.

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