Ein riesiger Thunfisch mit einem Gewicht von fast 300 Kilogramm löste am Samstag Panik unter den Schwimmern am Strand von El Ancón in Marbella, Spanien aus. Der Vorfall ereignete sich, als der riesige Fisch einem Schwimmer zu folgen schien, bevor er in der Nähe des Ufer gestrandet wurde. Zunächst für einen Haiangriff gehalten, wurde die Situation chaotisch, als der sichtlich verletzte und desorientierte Thunfisch in flachem Wasser heftig zu schlagen begann.
Die Verwirrung wurde durch die trüben Wasserverhältnisse noch verschärft, was es schwierig machte, die genaue Art der Bedrohung zu bestimmen. Sobald jedoch die wahre Identität der Kreatur auftauchte, wechselte die Menge schnell von Angst zu Besorgnis. Beobachter bemerkten Blut, das aus den Kiemen des Thunfisches fließt, was auf eine frühere Verletzung hindeutet, die möglicherweise durch Fischereiausrüstung oder eine Kollision mit einem Boot verursacht wurde. Diese Erkenntnis veranlasste mehrere Schwimmer, Maßnahmen zu ergreifen und mit Liegestühlen und Handtüchern den großen Fisch sanft zurück in tiefere Gewässer zu führen. Nach mehreren Versuchen wurde der Thunfisch erfolgreich vom Ufer weggestoßen und kehrte in das offene Meer zurück.
Ein Schwimmer erzählte, wie der Anblick des riesigen Fisches, der ihnen folgte, sofortige Panik auslöste, und viele andere versuchten, aus dem Wasser zu kommen. "Zuerst sah es aus wie ein Hai", sagte ein Zeuge. "Aber als wir sahen, dass es ein Thunfisch war, erkannten wir, dass er niemanden angriff". Ein anderer Beobachter erwähnte, dass er den Thunfisch wiederholt mit dem Schwanz gegen den Boden schlug, wahrscheinlich aufgrund von Schmerzen oder Verwirrung. Der Fisch blieb einige Zeit sichtbar, nachdem er wieder ins Meer geführt worden war, und die Zuschauer beobachteten, bis er unter den Wellen verschwand.
Meeres-Experten bestätigten später, dass der Thunfisch, der schätzungsweise rund 300 Kilogramm wiegt und über zwei Meter lang ist, wahrscheinlich Verletzungen erlitten hat, die seine Fähigkeit beeinträchtigt haben, in flachen Gewässern zu navigieren. Solche Vorfälle sind selten, aber nicht unbekannt, insbesondere in Gebieten, die sowohl von Freizeitschwimmern als auch von kommerziellen Fischereien frequentiert werden.
Einige Nutzer äußerten sich erleichtert darüber, dass niemand verletzt wurde, während andere Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Häufigkeit solcher Begegnungen zwischen Meereslebewesen und Menschen äußerten.
Die lokalen Behörden haben sich noch nicht offiziell zu dem Ereignis geäußert, aber es wird erwartet, dass sie die aktuellen Protokolle im Lichte dieses ungewöhnlichen Vorfalls überprüfen.
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